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Wissen Grippeschutzimpfung 2018: Das müssen Sie wissen
Nachrichten Wissen Grippeschutzimpfung 2018: Das müssen Sie wissen
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12:51 22.10.2018
Wer vor der Grippe geschützt sein möchte, sollte sich am besten jetzt impfen lassen. Quelle: Ralf Hirschberger
Hannover

Die Erkältungssaison hat begonnen. Da wird es höchste Zeit, sich um die Grippeschutzimpfung in diesem Jahr zu kümmern, um sich vor der Influenza zu schützen.

Wer sollte sich unbedingt gegen Grippe impfen lassen? Wann ist der beste Zeitpunkt? Und was sollte man noch beachten? Die wichtigsten Fragen und Antworten.

Wer sollte sich gegen Grippe impfen lassen?

Das Robert-Koch-Insitut empfiehlt die Grippeschutzimpfung für Menschen, die zu besonderen Risiko-Gruppen gehören – etwa für Menschen im Alter ab 60 Jahre, Menschen mit Vorerkrankungen, Bewohner von Pflegeheimen, Ärzte und Pflegekräfte. Generell kann man sagen, dass Menschen, die während der Arbeitszeit besonders viel und eng mit anderen Menschen zu tun haben, durch eine Impfung einer Grippeerkrankung vorbeugen können. Also auch Lehrer, Erzieher oder Verkäufer.

Eine Empfehlung gibt es auch für Schwangere. Das Baby hat in den ersten Monaten dann auch einen Grippeschutz.

Letzlich liegt die Entscheidung, ob man sich gegen Grippe impfen lassen möchte, aber immer bei einem selbst.

Wann sollte man sich gegen Grippe impfen lassen?

Grippeimpfungen sind im Oktober und November sinnvoll. Nach dem Stich mit der Nadel dauert es 10 bis 14 Tage, bis sich der Impfschutz vollständig aufbaut. Die Grippe-Wellen starten meist im Dezember oder Januar.

Zahlt die Krankenkasse die Impfung?

Ja. In der aktuellen Saison wird zudem mit einem Vierfachwirkstoff geimpft. Während der vergangenen Grippe-Saison hatten die meisten Patienten noch einen Dreifachimpfstoff bekommen.

Kann man trotz Impfung an Grippe erkranken?

Grippeimpfungen bieten keinen vollständigen Schutz, weil die Pharmaunternehmen vor der Herstellung der Impfstoffe nie genau wissen, welcher Virenmix in der nächsten Saison auftreten wird. Je mehr Impfstoffe eine Dosis enthalte, desto besser, sagte die Sprecherin des RKI mit Blick auf die verbindliche Vierfachimpfung.

Schützt die Impfung auch vor Erkältungen?

Nein, die Grippeschutzimpfung schützt nur vor Grippeviren. Erkälten können sich Geimpfte immernoch.

Wie lange ist die Grippeschutzimpfung gültig?

Grippeviren sind sehr wandelbar. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) beobachtet die Grippeviren daher weltweit und schätzt ab, welche Virus-Varianten mit hoher Wahrscheinlichkeit im nächsten Winter auftauchen werden. Daraus abgeleitet werden jedes Jahr vier Virus-Varianten empfohlen, von denen mindestens drei bei der Impfstoffherstellung berücksichtigt werden sollen, erklärt das Robert-Koch-Institut.

Wie heftig war die vergangene Grippewelle?

Offiziell bestätigt wurden in der vorvergangenen Saison 722 Grippetote in Deutschland. Doch die Dunkelziffer könnte noch viel höher liegen. Die geschätzte Zahl lag bei 22.900 Grippetoten. Der Grund für die große Differenz kommt laut einer Sprecherin des Robert Koch-Instituts (RKI) daher, dass viele Patienten letztlich an einer Lungenentzündung sterben, die das Grippevirus im Labor unkenntlich macht.

Für die Grippe-Saison 2017/2018 liegen noch keine Zahlen vor.

Von ewo/dpa/RND

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