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12:28 07.05.2018
Viele Allergiker haben in diesen Tagen mit laufender Nase und juckenden Augen zu kämpfen. Quelle: dpa
Hannover

Mit dem Frühling kommen auch die Pollen. Vor allem wer mit Birkenpollen zu kämpfen hat, muss sich für etwa 25 bis 30 Tage auf juckende Augen, Niesanfälle und eine verstopfte Nase einstellen. Mit ein paar Tipps kommen Betroffene besser durch die Pollen-Zeit.

Medikamente: Wenn die ersten Birkenpollen schon fliegen, können mit Antihistaminika die Beschwerden bekämpft werden. Herkömmliches Nasenspray, das bei Schnupfen die Schleimhäute abschwellen lässt, hilft laut Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände bei Allergie nicht. Wer weiß, dass er gegen Birkenpollen allergisch ist, sollte mit der Einnahme der Antihistaminika bereits beginnen, bevor die ersten Pollen fliegen, empfiehlt der Deutschen Allergie- und Asthmabund (DAAB). Dann kommen die Beschwerden nicht so stark und nicht so plötzlich.

Kleidung: Die Wäsche sollte man nicht zum Trocknen nach draußen hängen. Die Pollen bleiben an der Kleidung haften, und dadurch sind beim Anziehen Niesattacken programmiert - besser also die Wäsche etwa im Keller aufhängen oder auf den Trockner zurückzugreifen, rät die „Neue Apotheken Illustrierte“. Außerdem zieht man seine Kleidung abends besser nicht im Schlafzimmer aus, sagt Lämmel. Eine Sonnenbrille, die an den Seiten gut abschließt, empfiehlt sich vor allem für Allergiker mit empfindlicher Bindehaut.

Lebensstil: Auf Sport im Freien und Alkohol verzichten Pollenallergiker besser, rät Lämmel. Denn beides kurbelt die Durchblutung an - dadurch reagieren Betroffene schneller auf die Pollen. Und schon eine geringere Menge macht ihnen dann zu schaffen. Für die Pollenflugzeit sollten Betroffene die Haare vor dem Zubettgehen waschen und ihre Nase täglich spülen. Über die Verbreitung der Pollen können sich Allergiker zum Beispiel hier informieren.

Auto: Allergiker sollten beim Autofahren die Fenster geschlossen halten, rät der DAAB. Auch die Pollenfilter der Lüftungsanlage sollten regelmäßig gewechselt werden. Die Experten empfehlen, den Wechsel des Innenraumfilters einmal jährlich.

Lüften: Morgens und mittags fliegen grundsätzlich die meisten Pollen. In ländlichen Regionen kann die Pollenkonzentration in der Luft auch in den Mittagsstunden höher sein. Experten empfehlen deswegen, auf dem Land in den Abendstunden zu lüften. Anders verhält es sich in der Stadt: Dort fliegen abends potenziell mehr Pollen. Allergiker sollten daher morgens lüften.

Urlaubsplanung: „Planen Sie Ihren Urlaub am besten während der Pollensaison in pollenfreien Regionen“, rät der DAAB. Auf den Kanaren, an der Nord- und Ostsee sowie im Hochgebirge ist die Luft laut Angaben der Experten besonders pollenarm.

Von RND/dpa/are

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