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Wissen „Astro-Alex“ telefoniert mit Wirtschaftsminister Altmaier
Nachrichten Wissen „Astro-Alex“ telefoniert mit Wirtschaftsminister Altmaier
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16:31 20.08.2018
Wirtschaftsminister Altmaier plaudert mit Astronaut Alexander Gerst Quelle: imago/ZUMA Press
Weßling

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) und der Astronaut Alexander Gerst haben in einer Live-Schalte telefoniert und über die Zukunft der Raumfahrt diskutiert. „Ich hoffe, es geht Ihnen gut auf der ISS und Sie können ihre Arbeit voranbringen“, sagte Altmaier bei dem Kontakt zur Internationalen Raumstation. Das Telefonat fand im Columbus-Kontrollzentrum am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Oberpfaffenhofen im oberbayerischen Weßling statt. Wenn Gerst zurück auf der Erde sei, solle er jungen Menschen von seiner Arbeit berichten, um sie für die Raumfahrt zu begeistern, so Altmaier.

„Wir Menschen sind ein Inselvolk“, sagte Gerst. Man sollte besser auf mögliche Gefahren aus dem All vorbereitet sein. Bei Altmaier stieß das auf offene Ohren: „Manchmal dauert es in Deutschland 40 Jahre, eine Umgehungsstraße zu bauen. So lange haben wir im Weltraum nicht Zeit.“

Peter Altmaier telefoniert im Columbus-Zentrum mit Alexander Gerst Quelle: imago/ZUMA Press

Der Minister kündigte an, die Raumfahrt in Deutschland weiter intensiv fördern zu wollen. Bis Ende September oder Anfang Oktober werde er ein Thesenpapier zur Weiterentwicklung der deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie vorstellen. Schon im Haushalt 2018 seien gut 80 Millionen Euro zusätzlich für die Raumfahrt bereitgestellt worden. „Wir werden auch in Zukunft mehr Geld für diesen wichtigen Bereich zur Verfügung stellen müssen.“

Zahl der Raumfahrt-Arbeitsplätze verdoppeln

Er sei überzeugt, dass die Zahl der Arbeitsplätze in dem Bereich bis Ende des nächsten Jahrzehnts verdoppelt werden könne. „Das ist ein ehrgeiziges Ziel, aber es bedeutet, dass wir Hochtechnologiearbeitsplätze in Deutschland erhalten und weiter schaffen.“ Die künftige Raumfahrtstrategie müsse mit den europäischen Partnern entwickelt werden.

Der Astronaut Gerst erläuterte dem Minister einige der nächsten technologischen Entwicklungen an Bord der ISS - und sprach auch über das Essen, das nach Gersts früheren Erfahrungen über sechs Monate im All manchmal fad werden kann.

Von RND/dpa

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