Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Wirtschaft Vertrag ausgelaufen: Hohe Rentenbezüge für Ex-VW-Chef Winterkorn
Nachrichten Wirtschaft Vertrag ausgelaufen: Hohe Rentenbezüge für Ex-VW-Chef Winterkorn
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
13:54 04.01.2017
Anzeige
Woflsburg

Das sogenannte Ruhegehalt für Winterkorn ist festgesetzt als Anteil von 70 Prozent an der letzten Grundvergütung.

Zuvor hatte auch die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Andere Vorstände haben ähnlich umfangreiche Rentenansprüche.  

Ein VW-Sprecher in Wolfsburg sagte, das Unternehmen äußere sich grundsätzlich nicht zu Vertragsinhalten.  

Winterkorn war im September 2015 wenige Tage nach dem Bekanntwerden der Abgas-Manipulationen an Millionen Dieselautos zurückgetreten. Für Volkswagen begann damals die schwerste Krise der Firmengeschichte - samt Milliarden-Rückstellungen, rechtlichen Auseinandersetzungen und einem Sparprogramm mit Stellenstreichungen, dessen Bedarf durch die Kosten von „Dieselgate“ noch akuter wurde. In diesem Zusammenhang gab es auch heftige Kritik an der üppigen Bezahlung des VW-Managements. Unter anderem hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) „kein Verständnis“ für die Verteidigung hoher Bonuszahlungen gezeigt. 

Nach langem Ringen einigte sich die VW-Spitze im vorigen Jahr darauf, dass 30 Prozent der variablen Bezüge zunächst einbehalten und so behandelt werden, als wären es Aktien. Nach Ablauf von drei Jahren wird dann geprüft, wie sich der Kurs entwickelt hat. Liegt dieser um ein Viertel über dem Ausgangsniveau, wird das Geld ausbezahlt. Dass Winterkorns regulärer Vertrag bis Dezember 2016 weiterlaufen sollte, hatte schon 2015 für Empörung bei Kritikern des Konzerns gesorgt.

dpa

Scrollen, klicken, essen – Foodoora und Deliveroo bringen Gerichte zu hungrigen Kunden nach Hause. Aber was halten Gastronomen von den Online-Lieferdiensten? Und was die Kurierfahrer? Ein Blick auf ein boomendes Geschäft.

04.01.2017

Mehr als zehn Millionen Beschäftigte in Deutschland arbeiten in Teilzeit. Doch was ist, wenn Arbeitnehmer auf eine volle Stelle zurückkehren wollen? Ein neuer Gesetzentwurf von Arbeitsministerin Andrea Nahles soll das erleichtern.

04.01.2017

Der Autohersteller Ford verzichtet auf ein neues Werk in Mexiko. Die Pläne für eine 1,6 Milliarden Dollar (1,5 Mrd Euro) teure Fabrik in San Luis Potosi seien gestoppt worden, teilte das US-Unternehmen am Dienstag mit. Damit reagiert die Unternehmensspitze auf einen Tweet, in dem Trump dem Auto-Konkurrenten General Motors droht.

03.01.2017
Anzeige