Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Wirtschaft VW vereinfacht mobiles und flexibles Arbeiten
Nachrichten Wirtschaft VW vereinfacht mobiles und flexibles Arbeiten
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:20 25.05.2016
Tinte ist auf dem Papier: Betriebsratschef Bernd Osterloh (l.) und Personalvorstand Karlheinz Blessing bei der Unterzeichnung der Betriebsvereinbarung zur mobilen Arbeit. Quelle: Volkswagen
Anzeige

Personalvorstand Karlheinz Blessing betonte: „Volkswagen hat nun eine sehr fortschrittliche Regelung zur mobilen Arbeit. Damit fördern wir Arbeitszufriedenheit und Selbstverantwortung, zugleich verbessern wir Arbeitsqualität und Arbeitsproduktivität.“ Wenn betrieblich nichts dagegen spreche, könnten Mitarbeiter ihre Arbeit künftig so organisieren, dass dies zu ihrer Lebensphase passt - „die einen, weil sie junge Eltern sind, und andere, weil sie Angehörige pflegen müssen“, so Blessing.

Betriebsratschef Bernd Osterloh betonte: „In der Umfrage zum Thema ‚Gute Arbeit im Büro‘, an der sich 21.000 Kolleginnen und Kollegen beteiligt hatten, haben sich viele bessere Möglichkeiten zur mobilen Arbeit gewünscht. Mit der Betriebsvereinbarung wird das nun Wirklichkeit, ohne dass damit jemand dazu verpflichtet wird, mobil zu arbeiten.“ Die neue Regelung werde dazu beitragen, dass viele Kollegen Arbeit und Privatleben künftig besser unter einen Hut bringen könnten. „Wichtig ist, dass wir klar geregelt haben, dass mobile Arbeit keine Hintertür für unbezahlte Mehrarbeit wird“, so Osterloh.

Die Regelung zur mobilen Arbeit gelte ab September und solle dazu beitragen, die Attraktivität Volkswagens als Arbeitgeber weiter zu steigern. Die Beschäftigten erhalten mehr Möglichkeiten für mobiles Arbeiten, beispielsweise, weil sie selbst entscheiden, wo sie außerhalb des Betriebs arbeiten. Mobile Arbeit liegt dann vor, wenn ein Beschäftigter gelegentlich oder an festgelegten Tagen außerhalb des Betriebs tätig ist. Die Arbeit kann flexibel auf Tätigkeiten im Betrieb und an Arbeitsorten außerhalb aufgeteilt werden.

Volkswagen plant Insidern zufolge in seiner kommenden Quartalsbilanz vorerst keine weiteren Rückstellungen für die Folgen des Abgas-Skandals ein. Nach Informationen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX gibt es derzeit keine entsprechenden Überlegungen im Konzern.

25.05.2016

Noch Ende 2015 sah alles nach einer stärkeren Eintrübung der Verbraucherstimmung aus. Inzwischen herrscht in vielen deutschen Haushalten wieder Optimismus. Der Aufwärtstrend beim Konsumklima zum Frühjahrsbeginn hat sich zuletzt fortgesetzt.

25.05.2016

San Francisco. Volkswagen macht auf dem Weg zu einem Vergleich im „Dieselgate“-Mammutverfahren in den USA weiter Fortschritte. Der Konzern und die zahlreichen Kläger gingen in die richtige Richtung, um fristgemäß eine Einigung zu präsentieren, sagte der zuständige Richter Charles Breyer bei einer Anhörung gestern in San Francisco.

25.05.2016
Anzeige