Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Wirtschaft VW steckt Milliarden in Digitalisierungsoffensive
Nachrichten Wirtschaft VW steckt Milliarden in Digitalisierungsoffensive
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
14:31 23.08.2018
Volkswagen steckt Milliarden in die Digitalisierung. Quelle: imago/regios24
Berlin

Im Umbruch der Autobranche hin zu E-Mobilität und Digitalisierung will Volkswagen Milliarden in die Vernetzung seiner Autos stecken. 3,5 Milliarden Euro sollten bis 2025 in eine Digitalisierungsoffensive fließen, kündigte der Konzern an. Mit digitalen Angeboten und Diensten sollten künftig hohe Umsätze erzielt werden. VW plant mit Blick auf das nötige Software-Know-how auch Kooperationen und Übernahmen.

Autos würden „zunehmend zu digitalen „Devices“ auf Rädern“, sagte Marken-Vertriebsvorstand Jürgen Stackmann. Marken-Strategiechef Michael Jost erklärte: „Um diese Entwicklung zu meistern, müssen wir das Auto ein Stück weit neu erfinden.“

Rein elektrisches Carsharing

Zudem will VW unter der Submarke „We Share“ ein rein elektrisches Carsharing-Angebot an den Start bringen. Der Auftakt dazu soll im zweiten Quartal 2019 in Berlin sein - mit einer Flotte von 1500 E-Golf, später folgen 500 E-Up-Kleinwagen. Danach sollten weitere große Städte in Deutschland folgen. Ab 2020 soll das VW-Carsharing auf europäische Märkte sowie ausgewählte Städte in den USA und Kanada ausgeweitet werden.

Volkswagen ist spät dran mit großangelegtem Carsharing. Daimler mit Car2go und BMW mit Drivenow sind seit Jahren die Platzhirsche in Deutschland und legen ihre Mobilitätsdienste derzeit komplett zusammen. Die Deutsche Bahn ist mit dem stationsgebundenen Flinkster im Geschäft. VW hatte in Hannover auch schon einmal Carsharing mit dem Anbieter Quicar getestet, zog sich aber 2016 wieder zurück.

Von RND/dpa

Wieder sieht es finster aus für die ehemaligen Nordseewerke in Emden: Ein Nachfolgeunternehmen meldete am Mittwoch Insolvenz an.

23.08.2018

Der Streit zwischen der Naturschutzorganisation BUND und dem Energiekonzern RWE spitzt sich zu. Weil im umkämpften Abbaugebiet Hambacher Forst weitere Bäume gefällt werden sollen, droht der Umweltverband mit einem Ausstieg aus der Kohlekommission. Eigentlich sollte am Donnerstag über Klimaziele und den Strukturwandel diskutiert werden.

23.08.2018

Für die weitere Korrektur seiner Prognose ist der Continental-Konzern an der Börse hart bestraft worden. Der Autozulieferer hat zwar Anleger irritiert und Vertrauen verloren – doch grundsätzlich ist er weiterhin in einer starken Marktposition, meint Christian Wölbert.

25.08.2018