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Wirtschaft VW-Abgasskandal: Winterkorn bleibt bei seiner Darstellung
Nachrichten Wirtschaft VW-Abgasskandal: Winterkorn bleibt bei seiner Darstellung
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16:32 27.01.2017
Der frühere VW-Chef Martin Winterkorn bleibt bei seiner Darstellung, bis zum Bekanntwerden des Diesel-Skandals im September 2015 von illegalen Abgas-Manipulationen nichts gewusst zu haben. Quelle: dpa
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Das teilten seine Anwälte am Freitag auf Anfrage der Presseagentur dpa mit. Er werde sich hierzu gegenüber den Ermittlungsbehörden äußern, sobald er die ihn "angeblich belastenden Umstände" - Aussagen und Dokumente - genauer kenne.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen den 69-Jährigen nun auch wegen des Anfangsverdachts des Betruges. Es hätten sich "zureichende tatsächliche Anhaltspunkte" dafür ergeben, dass Winterkorn früher als von ihm öffentlich behauptet "Kenntnis von der manipulierenden Software und deren Wirkung gehabt haben könnte".

Bisher hatte die Staatsanwaltschaft gegen Winterkorn nur wegen des Verdachts der Marktmanipulation ermittelt. Weiter hieß es in der Stellungnahme der Anwälte, gegenwärtig bleibe es bei dem, was Winterkorn vor dem Abgas-Untersuchungssausschuss des Bundestages vor gut einer Woche erklärt habe. Winterkorn hatte vor dem Ausschuss abgestritten, bis zum Bekanntwerden des Diesel-Skandals im September 2015 von illegalen Abgas-Manipulationen bei dem Autobauer gewusst zu haben.

Im VW-Abgasskandal rückt der frühere VW-Vorstandschef Martin Winterkorn zunehmend ins Visier der Staatsanwaltschaft Braunschweig. Gegen ihn werde nun auch wegen des Anfangsverdachts des Betruges ermittelt, teilte die Behörde am Freitag mit.

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