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Nachrichten Wirtschaft Urlaub mit Airbnb: Städte schränken Angebot ein
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16:20 31.07.2018
Ein Schlüssel mit einem Airbnb-Anhäger und eine Herzlich-Willkommen-Karte liegen in der Wohnung eines Airbnb-Gastgebers. Quelle: Jens Kalaene/dpa
Berlin

Das große Versprechen von Airbnb lautet: Urlaub machen wie ein Einheimischer, günstiger und persönlicher als in einem Hotel. Das spricht viele Reisende an. Heute finden Gäste bei Airbnb noch immer kleine charmante Privatunterkünfte, doch die Angebote haben sich zunehmend professionalisiert. Große gewerbliche Anbieter sind vertreten, und längst nicht alle Inserate sind günstig. Airbnb will in Zukunft sogar bewusst auf Luxus setzen, etwa mit „Airbnb Plus“.

Airbnb ist ein großer, aber nicht der einzige Vermittler von privaten Ferienunterkünften - und die werden in vielen Städten zunehmend zum Problem. Nicht nur Hoteliers protestieren, auch die Anwohner. Denn die Umwandlung von Wohnraum in Ferienwohnungen treibt die Mietpreise in die Höhe. Daher haben viele besonders beliebte Touristenstädte mittlerweile Einschränkungen für Airbnb, Wimdu und Co. durchgesetzt. Es geht vor allem um die Vermietung ganzer Wohnungen, einzelne Gästezimmer sind weniger das Problem.

Hier eine Übersicht mit bedeutenden Beispielen:

Privatunterkünfte von Airbnb und Co. sind bei Urlaubern beliebt. Und bei vielen Hotels und Anwohnern in Großstädten verhasst. Der Vorwurf: Ferienwohnungen für Touristen treiben die Mietpreise in die Höhe. Viele Metropolen haben reagiert.

Es ist davon auszugehen, dass die Regeln der Städte oft noch nicht eingehalten werden. Doch was droht Urlaubern, wenn sie unwissentlich in einer illegal vermieteten Privatunterkunft landen? Reiserechtsexperte Paul Degott aus Hannover erklärt, dass es vorrangig die Aufgabe der Gastgeber sei, sich um die Einhaltung der Vorschriften zu kümmern. Konsequenzen für Reisende – also etwa die Räumung – hält er für wenig wahrscheinlich. Allerdings könne man dies nicht völlig ausschließen. In einem solchen Fall können Reisende jedoch Ansprüche gegenüber dem Gastgeber geltend machen. Wer sichergehen will, sollte sich laut Degott vorab beim Gastgeber erkundigen, ob er eine Lizenz zur Vermietung hat.

Von RND/dpa