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Zukunftspakt: Ministerpräsident bei VW-Betriebsversammlung

Volkswagen Zukunftspakt: Ministerpräsident bei VW-Betriebsversammlung

Um die Auswirkungen des Zukunftspaktes geht es bei einer Betriebsversammlung am morgigen Mittwoch (ab 9.30 Uhr) im VW-Werk Wolfsburg. Zu Gast ist Niedersachsens Ministerpräsident und VW-Aufsichtsrat Stephan Weil (SPD). Bereits heute äußerte er sich in Emden zur Zukunft des ostfriesischen VW-Standortes.

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Ministerpräsident beim Betriebsrat: Bereits gestern schaute Niedersachsens Landeschef Stephan Weil (SPD, l.) bei VW-Betriebsratschef Peter Jacobs in Emden vorbei. Heute ist er zu Gast bei der Betriebsversammlung im Stammwerk Wolfsburg.

Quelle: dpa (2)

Der vor elf Tagen vorgestellte Zukunftspakt für die gewinnschwache Kernmarke von Volkswagen bringt einschneidende Veränderungen für die Standorte. 23.000 Stellen sollen in den kommenden Jahren in den deutschen Werken wegfallen. Im Gegenzug werden 9000 neue Stellen geschaffen.

Bei der Versammlung in Wolfsburg wird Betriebsratschef Bernd Osterloh noch einmal Hintergründe und Details des Zukunftspaktes beleuchten. Auch der Ministerpräsident wird zur Belegschaft sprechen. Den Bericht des Unternehmens hält Personalvorstand Karlheinz Blessing.

Im VW-Passat-Werk Emden werden die Verträge von bis zu 250 Leiharbeitern absehbar wohl nicht verlängert. Für 800 Leiharbeiter gebe es dagegen eine klare und dauerhafte Beschäftigungsperspektive, sagte Ministerpräsident Weil gestern nach Gesprächen mit Betriebsrat und Werksleitung in Emden. Weil zeigte sich zuversichtlich, dass es in dem Werk mit rund 9600 Beschäftigten ab 2019/2020 Vollauslastung gebe. Ab 2019 soll in Emden ein viertes Modell hergestellt werden.

Von den 800 Leiharbeitern, die übernommen werden sollen, werden laut Betriebsratschef Peter Jacobs 300 im Laufe des ersten Halbjahres 2017 nach Osnabrück ausgeliehen. Werkleiter Andreas Dick betonte, dass man derzeit „auf Sicht fahren“ müsse. In dem Werk ruht derzeit wegen mangelnder Auslastung freitags die Arbeit. Der neue VW-Arteon, der im März auf dem Autosalon in Genf vorgestellt wird, soll ab 2017 in Emden produziert werden. Im Emden werden derzeit der VW Passat als Limousine und Variant sowie der Passat Alltrack und der Passat GTE gebaut.

Im Jahr 2015 liefen in dem Werk 264.000 Fahrzeuge vom Band. Dieser Ausstoß wird sich laut Dick in diesem Jahr voraussichtlich auf 243.00 reduzieren.

htz/dpa

VW-Zukunftspakt: Veränderungen an den Standorten stehen an

Was die Standorte erwartet - ein Überblick:

WOLFSBURG - Bis 2020 sollen am Stammsitz rund 1000 Arbeitsplätze in Zukunftsfeldern entstehen. Der nächste Golf 8 für die USA soll in Wolfsburg gefertigt werden, außerdem ein SUV für die spanische Tochter Seat. In anderen Bereichen läuft die Fertigung bis 2022 aus. 

KASSEL - Das größte Teilewerk des Konzerns soll das Leitwerk für den Elektro-Antriebsstrang werden - samt Entwicklungsaufgaben. Zudem sollen in Nordhessen auch mehr Ersatzteile gefertigt werden. 

SALZGITTER - Das Motorenwerk in Salzgitter gilt als einer der Verlierer aufkommender E-Antriebe. Der Standort soll daher die Federführung bei der Entwicklung von Batteriezelltechnologien erhalten und - soweit wirtschaftlich tragbar - auch die Serienfertigung der Zellen. Die Produktion von Hauptkomponenten für E-Motoren soll sich Salzgitter mit Kassel teilen. 

EMDEN - Ab 2019 soll Emden ein viertes Modell bekommen, um die Auslastung des Passat-Werkes an der Küste zu sichern. Seit Ende Oktober wird der VW CC nicht mehr in Emden gebaut, derzeit ruht in dem Werk freitags die Arbeit. Ob ein neues Modell, das beim Autosalon im März 2017 in Genf vorgestellt werden soll, in Emden vom Band läuft, muss abgewartet werden. Im Zuge der Abgasaffäre hatte VW angekündigt, die Verträge von 2150 Leiharbeitern nicht zu verlängern. 

HANNOVER - Die Gießerei und der Bereich Wärmetauscher standen auf dem Prüfstand, bleiben aber erhalten und sollen auch Komponenten für die E-Antriebe der Zukunft liefern. Zudem wird in der Gießerei der 3D-Druck von Teilen angesiedelt. In beiden Bereichen fallen jedoch Stellen weg. 

BRAUNSCHWEIG - Das Werk bekommt die Entwicklung für Batteriesysteme in den Produktionsbaukästen des Konzerns sowie die Montage von einigen Batterien. Zudem soll die Produktion von Lenkungen ausgebaut werden. Die Kunststofffertigung wird dagegen bis 2021 eingestellt, auch Fahrwerke werden wohl Arbeit verlieren. 

ZWICKAU - Neue Golf-Modelle sollen auch weiter in Zwickau gebaut werden, zudem soll das Werk ein Elektromodell erhalten. Dennoch wird die Zahl der Beschäftigten sinken.

lni

Nachfolger des CC: VW präsentiert Arteon in Genf

Designskizze: Der neue Volkswagen Arteon debütiert auf dem Genfer Autosalon 2017. Das Vorgängermodell Volkswagen CC ist bereits eingestellt

Volkswagen wird im März 2017 auf dem Genfer Autosalon ein neues Luxus-Coupé namens Arteon vorstellen. Das kommende Modell ist Nachfolger des bereits eingestellten Passat CC. Länger, breiter, flacher und mit neuem Namen: Das viertürige Coupé „Arteon“ ist oberhalb des normalen Passat positioniert. Das neue Flaggschiff von VW soll im Sommer 2017 in den Verkauf gehen.

Der Name Arteon - die Betonung liegt dabei auf der ersten Silbe - setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: „Art“ (engl. Kunst) soll laut VW die stimmige Linienführung und Emotionalität des Coupés beschreiben. Die Endung „eon“ kennzeichnet ihn, parallel zum Volkswagen-Topmodell des chinesischen Marktes „Phideon“, als Premium-Modell.

Mit dem Arteon führt VW nach eigenen Angaben neben einer neuen und sehr emotionalen Linienführung auch ein ausdrucksstarkes, horizontal betontes Markengesicht ein. Die Rippen des Kühlergrills ziehen sich dabei bis in die dreidimensional gestalteten Frontscheinwerfer, LED-Lichtelemente betonen zusätzlich die markante Gestaltung und demonstrieren Dominanz.

Tobias Sühlmann, Volkswagen Exterieur-Designer, sagt: „Der Arteon weckt auf den ersten Blick Begeisterung durch sein expressives Design und überrascht dann durch seine praktischen Tugenden - diese Kombination ist einzigartig.“

Zwei Jahre nach dem Debüt der Studie auf dem Genfer Autosalon 2015 wird die Serienversion als Nachfolger des VW CC in erneut in Genf debütieren.

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