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Vertrag ausgelaufen: Hohe Rentenbezüge für Ex-VW-Chef Winterkorn

Volkswagen Vertrag ausgelaufen: Hohe Rentenbezüge für Ex-VW-Chef Winterkorn

Der über die Abgas-Affäre gestürzte frühere VW-Chef Martin Winterkorn hat seinen Vertrag bei Volkswagen zum Jahreswechsel offiziell beendet. Das Ruhegehalt für den Ex-Top-Manager (69) beläuft sich auf rund 1,2 Millionen Euro oder umgerechnet knapp 3100 Euro pro Tag.

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Woflsburg. Das sogenannte Ruhegehalt für Winterkorn ist festgesetzt als Anteil von 70 Prozent an der letzten Grundvergütung.

Zuvor hatte auch die „Bild“-Zeitung darüber berichtet. Andere Vorstände haben ähnlich umfangreiche Rentenansprüche.  

Ein VW-Sprecher in Wolfsburg sagte, das Unternehmen äußere sich grundsätzlich nicht zu Vertragsinhalten.  

Bilder einer VW-Karriere: Martin Winterkorn war vom 1. Januar 2007 bis zum 23. September 2015 Vorstandsvorsitzender von Volkswagen.

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Winterkorn war im September 2015 wenige Tage nach dem Bekanntwerden der Abgas-Manipulationen an Millionen Dieselautos zurückgetreten. Für Volkswagen begann damals die schwerste Krise der Firmengeschichte - samt Milliarden-Rückstellungen, rechtlichen Auseinandersetzungen und einem Sparprogramm mit Stellenstreichungen, dessen Bedarf durch die Kosten von „Dieselgate“ noch akuter wurde. In diesem Zusammenhang gab es auch heftige Kritik an der üppigen Bezahlung des VW-Managements. Unter anderem hatte Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) „kein Verständnis“ für die Verteidigung hoher Bonuszahlungen gezeigt. 

Nach langem Ringen einigte sich die VW-Spitze im vorigen Jahr darauf, dass 30 Prozent der variablen Bezüge zunächst einbehalten und so behandelt werden, als wären es Aktien. Nach Ablauf von drei Jahren wird dann geprüft, wie sich der Kurs entwickelt hat. Liegt dieser um ein Viertel über dem Ausgangsniveau, wird das Geld ausbezahlt. Dass Winterkorns regulärer Vertrag bis Dezember 2016 weiterlaufen sollte, hatte schon 2015 für Empörung bei Kritikern des Konzerns gesorgt.

dpa

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