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VW-Konzern verliert in Europa weiterhin Marktanteile

Volkswagen VW-Konzern verliert in Europa weiterhin Marktanteile

Der VW-Konzern kämpft in seiner wichtigen Verkaufsregion Europa weiter mit bröckelnden Marktanteilen. Im August kletterte EU-weit der Absatz von Neuwagen aus dem Mehrmarken-Reich der Wolfsburger zwar klar um 6,9 Prozent. Doch das genügte nicht, um den durchschnittlichen Branchenzuwachs von 10 Prozent zu erreichen.

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Die Konkurrenz wuchs zuletzt in Europa stärker als Volkswagen.

Quelle: Archiv

Der Marktanteil des europäischen Branchenprimus sackte damit von fast 27 Prozent im August 2015 - kurz vor dem Ausbruch der Diesel-Krise - auf unter 26 Prozent ab, wie die Stuttgarter Beratungsgesellschaft EY am Donnerstag in einer Analyse festhielt. Zwischenzeitlich, im März und Dezember, hatte der Anteil sogar nur gut 22 Prozent betragen. 

Volkswagen muss damit auf dem Heimatkontinent seit dem Beginn des Diesel-Skandals in der Tendenz Federn lassen. So legten die Pkw-Neuzulassungen, die mit dem Absatz fast identisch sind, EU-weit in den ersten acht Monaten 2016 um 8,1 Prozent zu. 

Doch der VW-Konzern kam per Juli in Europa nur auf 2,6 Prozent Plus, wobei die schweren Nutzfahrzeuge schon mit eingerechnet sind. Frische Zahlen zum August stellt Europas größter Autobauer am Freitag vor. Seit 2009 war der EU-Marktanteil des Konzerns bis 2015 nur gestiegen. 

Laut der EY-Analyse gibt es daheim in Deutschland allerdings einen Lichtblick für die Wolfsburger: Der Konzern sei im August hierzulande erstmals seit Beginn der Abgas-Affäre vor einem Jahr stärker als der Markt gewachsen. Der Marktanteil stieg von 36,5 auf 37,1 Prozent. 

In anderen großen EU-Staaten setzte sich der Abwärtstrend dagegen fort. In Spanien, Italien, Großbritannien und Frankreich schrumpften die Marktanteile um Werte zwischen 1,1 und 2,2 Prozentpunkten. 

Auch BMW verlor EU-weit leicht Marktanteile (6,8 auf 6,6 Prozent), während Daimler dank starken Wachstums seinen Anteil von 6,3 auf 6,7 Prozent erhöhen konnte und im August mehr Autos verkaufte als BMW.

dpa

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