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US-Richter bescheinigt VW erhebliche Fortschritte

Lösung für 3,0-Liter-Wagen in den USA US-Richter bescheinigt VW erhebliche Fortschritte

VW kommt bei der Bewältigung seiner restlichen US-Rechtslasten im Abgas-Skandal voran. Der US-Richter Charles Breyer bescheinigte dem Konzern bei einer Anhörung am Donnerstag „erhebliche Fortschritte“. Breyer sei „sehr optimistisch“ im Hinblick auf eine Lösung für die verbleibenden rund 85.000 Dieselwagen, die von der Affäre um manipulierte Emissionswerte betroffen sind.

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„Erhebliche Fortschritte“: Bis Anfang Dezember muss Volkswagen darlegen, wie die illegale Abgastechnik aus 85.000 Dieselwagen mit 3,0-Liter-Motoren der Tochter Audi beseitigt werden soll.

Quelle: dpa

San Francisco. Breyer setzte eine neue Frist bis zum 1. Dezember, um darzulegen, wie die illegale Abgastechnik beseitigt werden soll.

Bei rund 475.000 kleineren Dieselwagen hat VW sich mit geschädigten Besitzern und Behörden in den USA bereits auf einen Vergleich über 15 Milliarden Dollar geeinigt, dem Breyer im Oktober endgültig zustimmte. Doch bei Zehntausenden größeren Modellen, die mit 3,0-Liter-Motoren der VW-Tochter Audi unterwegs sind, steht ein Kompromiss noch aus. Seit Monaten scheitert der Ingolstädter Oberklasse-Hersteller daran, den US-Behörden akzeptable Pläne zur Lösung des Problems zu präsentieren. Es geht um teure Dickschiffe aus dem VW-Konzern - Porsche Cayenne und VW Touareg, vor allem aber etliche Audi-Luxusmodelle. Die letzten Vorschläge waren im Juli als unzureichend zurückgewiesen worden.

Am Montag vergangener Woche musste Audi seine überarbeiteten Unterlagen beim Umweltamt einreichen. Über den Inhalt haben die Parteien jedoch wegen des laufenden Rechtsstreits Stillschweigen vereinbart. Es gilt aber als sehr unwahrscheinlich, dass nach rund einem Jahr vergeblicher Bemühungen noch ein Weg gefunden wird, die Modelle durch Rückrufe und Reparaturen in einen regelkonformen Zustand zu bringen.

Sollte eine technische Umrüstung nicht möglich sein, drohen teure Rückkäufe, wie sie VW Hunderttausenden Kunden bereits bei den kleineren 2,0-Liter-Modellen anbieten muss. Müsste der Konzern auch nur die Hälfte betroffenen Wagen zurücknehmen - die Kosten wären milliardenschwer.

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