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Pariser Autosalon: VW zeigt E-Auto I.D.

Volkswagen Pariser Autosalon: VW zeigt E-Auto I.D.

Paris. Der Volkswagen-Konzern will mit einem technischen Spagat in die Zukunft springen: Einerseits setzt Konzern-Chef Matthias Müller auf digitale Vernetzung und Elektro-Antrieb und macht das Geschäftsfeld der Mobilitätsdienste zur 13. Konzernmarke. Andererseits will er Benzin- und Dieselmotoren weiterentwickeln.

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Beeindruckender Schritt in die Zukunft: Volkswagen enthüllte am Vorabend des Pariser Autosalons das Konzeptfahrzeug I.D. - das Elektro-Auto soll eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern haben. Bis 2025 will VW 30 weitere Elektro-Autos auf den Markt bringen.

Quelle: Volkswagen (2)

„Die Zukunft fährt elektrisch“, sagte er gestern am Vorabend des Pariser Autosalons. „Aber die klassischen Antriebe werden noch mindestens zwei Jahrzehnte eine tragende Rolle spielen.“

Wie sich der VW-Konzern die automobile Zukunft vorstellt, machte er mit dem Konzeptfahrzeug I.D. deutlich: Der Elektro-VW soll eine Reichweite von bis zu 600 Kilometern haben und ab 2025 laut „Bild“-Zeitung das autonome Fahren beherrschen. „Und zwar richtig“, schreibt die Zeitung, „denn das Lenkrad klappt sich dann unter das Cockpit.“ Dank des Elektro-Antriebs sei auch ein neues Innenraumkonzept möglich: außen kürzer als ein Golf, innen Platz wie ein Passat. Bis 2025 will Volkswagen mehr als 30 zusätzliche Elektromodelle auf den Markt bringen.

„Um der Elektromobilität zum Durchbruch zu verhelfen, bedarf es aber auch substanzieller Fortschritte bei der Batterietechnologie“, betonte Matthias Müller. „So arbeiten wir unter Federführung von Porsche intensiv an einem Schnellladeprojekt.“ Apropos Porsche: Mit dem Panamera 4 E-Hybrid zeigten die Zuffenhausener den ersten von 17 neuen Plug-In-Hybriden (Mix von herkömmlichem und Elektromotoren), den der Konzern in den kommenden beiden Jahren auf den Markt bringen will.

Matthias Müller blickte noch weiter voraus: „Künftig wird längst nicht mehr jeder ein eigenes Auto besitzen. Aber jeder kann auf die eine oder andere Art Kunde von Volkswagen sein - weil wir für Mobilität in einem viel umfassenderen Sinne als heute sorgen werden.“ Etwa mit Shuttle-Angeboten und Sharing-Konzepten für städtische Mobilität. „Perspektivisch gesehen könnten wir auch eigene, selbstfahrende Shuttleflotten betreiben, wenn das autonome Fahren in der Stadt in Serie geht.“ Bis 2025 soll die neue Konzernmarke zu den führenden Anbietern urbaner Mobilitätsdienstleistungen gehören und Marktführer in Europa werden.

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