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Nach Rekordjahr: Aussichten in China für VW weiter positiv

Volkswagen Nach Rekordjahr: Aussichten in China für VW weiter positiv

Dank Steuererleichterungen hat Volkswagen in China ein Rekordjahr hinter sich. Auch für 2017 ist der Autobauer optimistisch, wird sich aber mit einer einstelligen Wachstumsrate begnügen müssen. Große Pläne gibt es im Geschäft mit Elektroautos.

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Volkswagen stellt sich in China 2017 auf moderatere Zuwachsraten ein.

Quelle: Archiv

Nach Rekordverkäufen im vergangenen Jahr stellt sich Volkswagen in China 2017 auf moderatere Zuwachsraten ein. Im Jahresdurchschnitt peilt die Gruppe ein Wachstum in einer Größenordnung von fünf Prozent an, wie VW-China-Chef Jochem Heizmann am Donnerstag in Peking sagte. Diese Zuwachsrate liegt zwar deutlich unter dem Wachstum von 2016, als VW in China mehr als zwölf Prozent zugelegt habe. Die Aussichten seien aber weiterhin "extrem positiv". 

Wie die meisten Autobauer in China profitierte auch VW zuletzt von Steuererleichterungen für kleinere Autos, die 2017 nur noch reduziert fortgesetzt werden. Vor allem in den ersten Wochen des Jahres erwartet Heizmann daher "einen leichten Dämpfer". Neue Modelle würden dann aber wieder Schwung bringen. In die Offensive will der Konzern bei Elektroautos gehen. 2020 hoffen die Wolfsburger, rund 400 000 Batterie- und Hybrid-Fahrzeuge, die mit Strom und Benzin laufen, in China verkaufen zu können. Bisher dominieren noch chinesische Anbieter den Markt, die von hohen Subventionen beim Kauf von E-Autos sowie Beschränkungen für Benziner in einigen Großstädten des Landes profitieren. 

Der Volkswagen-Konzern verkauft heute in China noch kein einziges lokal produziertes Auto mit Elektroantrieb. Zuerst soll im Laufe des Jahres die Tochter Audi mit dem A6 e-tron einen Plugin-Hybrid auf den Markt bringen. Bis 2020 will der Konzern dann in China 15 lokal produzierte Modelle mit alternativen Antrieben anbieten. Eine von der chinesischen Regierung geplante Produktions-Quote, nach der schon im kommenden Jahr acht Prozent aller hergestellten Fahrzeuge einen Elektroantrieb haben müssten, nannte Heizmann "eine Herausforderung".

Endgültig sei über das Gesetz noch nicht entschieden. Branchenbeobachter sehen chinesische Hersteller im Vorteil, weil viele von ihnen schon länger E-Autos im Sortiment haben und die Vorgaben damit leichter erfüllen könnten. Der Markt für Elektroautos in der Volksrepublik werde sich deutlich schneller als im Rest der Welt entwickeln, betonte Heizmann. Schon in sieben Jahren könnte der Anteil verkaufter Elektrofahrzeuge in China bei 20 bis 25 Prozent liegen.

dpa

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