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Deswegen ist der Stellenabbau bei VW notwendig

Kommentar zum Zukunftspakt Deswegen ist der Stellenabbau bei VW notwendig

Der Zukunftspakt ist typisch VW: Er wurde nicht von oben verordnet, sondern unter einigen Schmerzen mit dem Betriebsrat ausgehandelt. Er muss jetzt aber auch umgesetzt werden – sonst ist Volkswagen in zehn Jahren am Ende. Ein Kommentar von Stefan Winter.

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Das VW Werk in Wolfsburg (Niedersachsen)
 

Quelle: dpa

Hannover.  Es ist wohl die größte Herausforderung, vor der Volkswagen in seiner Geschichte je stand. Während der Konzern einen selbstverschuldeten Abgas-Skandal zu verarbeiten hat, der ihn allein schon an die Grenzen geführt hätte, muss er – wie die gesamte Branche – den Umbruch der Autoindustrie bewältigen. Und nicht zu vergessen: Die größte Konzernmarke Volkswagen war schon vor all dem angeschlagen, leidet unter mangelnder Effizienz und zu hohen Kosten. Jede dieser Herausforderungen für sich wäre schon groß genug, jetzt muss man alle drei auf einmal bewältigen.

Die VW-Pressekonferenz zum Zukunftspakt im Video:

Der Zukunftspakt ist dabei typisch VW: Nicht von oben verordnet, sondern unter einigen Schmerzen mit dem Betriebsrat ausgehandelt. Das ist gut, weil es die Lasten gerecht verteilt und die Unterstützung der Arbeitnehmer auf diesem schwierigen Weg sichert. Es ist aber auch problematisch, weil es den Prozess verlangsamt und aller Erfahrung nach zu manchem faulen Kompromiss führt. So war es jedenfalls bei ähnlichen Vereinbarungen in der Vergangenheit – es ist ja kein Zufall, dass gerade VW in regelmäßigen Abständen besonderen Sanierungsbedarf hat.

Werden die Ziele, die bisher nur auf dem Papier stehen, tatsächlich erreicht, hat VW beste Voraussetzungen für die Autozukunft – trotz Tesla, Google und allen anderen neuen Konkurrenten. Dann wird sich auch der typische VW-Weg, mit solchen Herausforderungen umzugehen, bewährt haben. Bliebe alles nur Papier und liefe der Laden hinter den Kulissen weiter wie gehabt, wäre VW in zehn Jahren am Ende.

Mehr zum Thema: Zukunftspakt von VW

Volkswagen will weltweit 30.000 Stellen streichen – 23.000 davon allein in Deutschland. Was der Konzernvorstand und der Betriebsrat ausgehandelt haben, lesen Sie hier.

Von Stefan Winter

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