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China treibt Autoverkäufe an: Solides Jahresplus

Volkswagen China treibt Autoverkäufe an: Solides Jahresplus

Wolfsburg. Die Verlässlichkeit im wichtigen China-Geschäft hilft dem VW-Konzern bei seinen weltweiten Verkäufen weiter über alle globalen Marktschwächen hinweg. Der Autobauer meldete für seine zwölf Fahrzeugmarken am Freitag ein August-Verkaufsplus von 6,3 Prozent auf 759.400 Fahrzeuge.

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Auslieferung in der Autostadt: Die Verkäufe des Volkswagen-Konzerns legten im August kräftig zu.

Quelle: Archiv

Auf die bisherigen acht Monate des Jahresverlaufs gerechnet liegen die Auslieferungen damit 1,8 Prozent über dem Wert des entsprechenden Vorjahreszeitraumes. Seit Jahresbeginn lieferte der VW-Konzern 6,66 Millionen Autos aus.

Allen voran gab China abermals den Ausschlag: Das Reich der Mitte steht für ein gutes Drittel aller Verkäufe im Konzern und zog in August um fast 20 Prozent an. Auf Jahressicht liegt das Plus dort bei knapp 10 Prozent. Der Schub bügelt die Schwächen in USA (bis Ende August: minus 6,4 Prozent) und Brasilien (minus 34 Prozent) mehr als aus. Mit Blick auf die Marken liegt auf Jahressicht nur der Lkw-Bauer MAN mit 0,8 Prozent im Minus.

Der Konzern-Vertriebsleiter Fred Kappler sagte zu den Zahlen: „Das unterstreicht das Vertrauen der Kunden in unsere Marken. Insbesondere in den Regionen Asien-Pazifik und Europa konnten wir mit unseren Modellen überzeugen.“ Ausruhen dürfe sich aber niemand. „Dennoch gilt es, dieses Vertrauen auch weiter zu bestätigen und auszubauen. Das gilt besonders für die Region Nordamerika.“

Marke VW legt im August zu

Wolfsburg. Die Volkswagen-Kernmarke VW kommt dank eines starken China-Geschäfts und neuer Modelle weiter glimpflich durch den Dieselskandal. Im August stiegen die Auslieferungen weltweit im Jahresvergleich um 4,7 Prozent auf 453.200 Fahrzeuge, wie der Konzern am Freitag in Wolfsburg mitteilte.

Insbesondere das China-Geschäft zeigte sich mit einem Plus von gut einem Fünftel robust. Im vergangenen Jahr hatte der chinesische Markt im Sommer eine kleine Flaute, bis die chinesische Regierung den Verkauf mit Steuererleichterungen im Herbst wieder anschob.

VW-Markenvertriebschef Jürgen Stackmann führte die "erfreulichen August-Zahlen" auch auf neue Modelle wie den Tiguan zurück. In Deutschland kam die VW-Hausmarke auf ein Auslieferungsplus von 7,7 Prozent.

Als nach wie vor schwächer erwiesen sich Südamerika und die USA.

Im bisherigen Jahresverlauf steht für die Wolfsburger trotz der Dieselaffäre um manipulierte Abgaswerte lediglich ein Minus von 0,2 Prozent auf 3,827 Millionen Fahrzeuge zu Buche.

Die Marken im VW-Konzern

  • Volkswagen Pkw: Die Marke VW lieferte im August 453.200 Fahrzeuge aus (plus 4,7 Prozent). In den ersten acht Monaten des Jahres sanken die Verkäufe um 0,2 Prozent auf 3,83 Millionen Autos.
  • Audi: Die Premiummarke Audi verkaufte im August 132.300 Fahrzeuge (plus 2,9 Prozent). Seit Jahresbeginn legten die Auslieferungen um 4,9 Prozent auf 1,23 Millionen Fahrzeuge zu.
  • Skoda: Die tschechische VW-Tochter Skoda lieferte im August 80.700 Wagen aus (plus 14,2 Prozent). In den ersten acht Monaten legte Skoda um 5,1 Prozent auf 733.700 Fahrzeuge zu.
  • Seat: Die spanische VW-Tochter Seat verkaufte im August 25.300 Autos (plus 5,6 Prozent), von Januar bis August waren es 277.100 Fahrzeuge (plus 0,6 Prozent).
  • Porsche: Die Verkäufe des Sport- und Geländewagenbauers Porsche sanken im August um 6,6 Prozent auf 19.100 Fahrzeuge. Seit Jahresbeginn steht mit 156.400 Wagen ein Plus von 2,5 Prozent.
  • VW Nutzfahrzeuge: Die Nutzfahrzeugsparte von Volkswagen steigerte ihre Verkäufe im August auf 35.500 Fahrzeuge (plus 25,3 Prozent). Seit Jahresbeginn zogen die Verkäufe um 8,2 Prozent auf 308.500 Fahrzeuge an.
  • MAN: Die Lastwagentochter MAN lieferte im August 6900 Fahrzeuge aus (plus 0,5 Prozent). Von Januar bis August sanken die Verkäufe von Lkw und Bussen um 0,8 Prozent auf 64.900 Fahrzeuge.
  • Scania: Die schwedische Lkw-Tochter Scania steigerte ihre Verkäufe im August um 18,7 Prozent auf 5100 Fahrzeuge. In den ersten acht Monaten des Jahres stiegen die Verkäufe um 8,0 Prozent auf 51.500 Fahrzeuge.


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