Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Wirtschaft US-Richter bescheinigt VW erhebliche Fortschritte
Nachrichten Wirtschaft US-Richter bescheinigt VW erhebliche Fortschritte
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
18:37 03.11.2016
„Erhebliche Fortschritte“: Bis Anfang Dezember muss Volkswagen darlegen, wie die illegale Abgastechnik aus 85.000 Dieselwagen mit 3,0-Liter-Motoren der Tochter Audi beseitigt werden soll. Quelle: dpa
Anzeige
San Francisco

Breyer setzte eine neue Frist bis zum 1. Dezember, um darzulegen, wie die illegale Abgastechnik beseitigt werden soll.

Bei rund 475.000 kleineren Dieselwagen hat VW sich mit geschädigten Besitzern und Behörden in den USA bereits auf einen Vergleich über 15 Milliarden Dollar geeinigt, dem Breyer im Oktober endgültig zustimmte. Doch bei Zehntausenden größeren Modellen, die mit 3,0-Liter-Motoren der VW-Tochter Audi unterwegs sind, steht ein Kompromiss noch aus. Seit Monaten scheitert der Ingolstädter Oberklasse-Hersteller daran, den US-Behörden akzeptable Pläne zur Lösung des Problems zu präsentieren. Es geht um teure Dickschiffe aus dem VW-Konzern - Porsche Cayenne und VW Touareg, vor allem aber etliche Audi-Luxusmodelle. Die letzten Vorschläge waren im Juli als unzureichend zurückgewiesen worden.

Am Montag vergangener Woche musste Audi seine überarbeiteten Unterlagen beim Umweltamt einreichen. Über den Inhalt haben die Parteien jedoch wegen des laufenden Rechtsstreits Stillschweigen vereinbart. Es gilt aber als sehr unwahrscheinlich, dass nach rund einem Jahr vergeblicher Bemühungen noch ein Weg gefunden wird, die Modelle durch Rückrufe und Reparaturen in einen regelkonformen Zustand zu bringen.

Sollte eine technische Umrüstung nicht möglich sein, drohen teure Rückkäufe, wie sie VW Hunderttausenden Kunden bereits bei den kleineren 2,0-Liter-Modellen anbieten muss. Müsste der Konzern auch nur die Hälfte betroffenen Wagen zurücknehmen - die Kosten wären milliardenschwer.

Wer nicht rechtzeitig am Bahnsteig ist, der bleibt zurück: Die Deutsche Bahn arbeitet daran, pünktlicher zu werden – dafür will sie die Zugtüren am Bahnhof bis zu eine Minute früher schließen. Auch auf die Gefahr hin, dass Fahrgäste zurückbleiben.

03.11.2016

WestLB-Nachfolgerin Portigon ist offenbar ins Visier der Steuerfahndung geraten. Ermittler sollen laut Medienberichten die Geschäftsräume durchsuchen. Es geht angeblich um den Vorwurf der Steuerhinterziehung mithilfe umstrittener Aktiendeals.

03.11.2016

In den USA geht die Aufarbeitung im VW-Abgasskandal in die nächste Runde. Bei einer Anhörung stehen die großen 3,0-Liter-Maschinen, die von Audi stammen, im Mittelpunkt. Die VW-Tochter steht unter Zugzwang – der Richter will detaillierte Lösungen sehen.

03.11.2016
Anzeige