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US-Musikverlag verklagt Spotify auf Milliarden

Musikstreaming US-Musikverlag verklagt Spotify auf Milliarden

Dem weltweiten Erfolg des Musikstreaming-Dienstes Spotify zum Trotz sieht sich das Unternehmen einer Milliardenklage gegenüber. Die US-Gesellschaft Wixen Music beklagt die Verletzung von Urheberrechten und schickt dem schwedischen Branchenprimus eine teure Rechnung ins Haus.

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Spotify sieht sich mit einer Milliardenklage konfrontiert.

Quelle: dpa

Los Angeles. Der weltgrößte Musikstreaming-Anbieter Spotify sieht sich laut Medienberichten mit einer Milliarden-Klage wegen mutmaßlich ausstehender Tantiemen konfrontiert. Wie der Sender BBC berichtete, verlangt die auf Autoren- und Künstlerrechte spezialisierte US-Gesellschaft Wixen Music die Zahlung von mindestens 1,6 Milliarden US-Dollar (1,3 Mrd. Euro) für insgesamt mehr als 10.000 Lieder. Wixen Music verwaltet den Angaben zufolge die Rechte an Songs von Künstlern wie Janis Joplin, Tom Petty und Neil Young. Spotify wolle sich zu der Klage nicht äußern, hieß es in dem Bericht.

Spotify habe in der Vergangenheit mit verschiedenen großen Plattenfirmen Übereinkünfte zu möglichen Copyright-Zahlungen erzielt, die auch eine bedeutende Einnahmequelle für die Musikindustrie seien, hieß es weiter. Bei einer laufenden Sammelklage einiger Autoren stehe eine Einigung kurz vor dem Abschluss. Diese sehe eine Zahlung von 43 Millionen US-Dollar (35,8 Millionen Euro) vor - was aus Sicht unter anderem von Wixen aber viel zu wenig sei.

Der bei den Künstlern über Jahre anhaltende Furor über die unangemessene Entlohnung ihrer abgerufenen Lieder, hatte dem schwedischen Musikdienst zuletzt wenig geschadet. Mit über 50 Millionen zahlenden Kunden ist Spotify doppelt so groß wie US-Konkurrent Apple Music (27 Millionen). Zudem kehrte mit Sängerin Taylor Swift im vergangenen Jahr nach fast dreijährigem Boykott eine der Ikonen des derzeitigen Popgeschäfts wieder zur Plattform zurück.

Von RND/dpa

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