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Wirtschaft Toys ’R’ Us könnte 800 Filialen in den USA schließen
Nachrichten Wirtschaft Toys ’R’ Us könnte 800 Filialen in den USA schließen
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21:04 11.03.2018
Toys ’R’ Us könnte sich nun auch vom US-Markt verabschieden. laut Medienberichten plane der Konzern alle seine Filialen in den Vereinigten Staaten zu schließen. Quelle: AP
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Wayne

Für die Spielwaren-Kette Toys ’R’ Us sieht es düster aus. Der Konzern erwägt nach Berichten der Agentur Bloomberg, seine 800 Läden in den USA zu schließen. Der Plan könnte bereits am Montag verkündet werden.

Erst im September vergangenen Jahres hatte Toys ’R’ Us in den USA und Kanada Insolvenz angemeldet. Seitdem bemühte sich die Konzernführung, einen Käufer zu finden, oder eine Umschuldung zu erreichen. Doch diese Pläne zerschlugen sich. Das Unternehm ächzt weiter unter einem Schuldenberg von fünf Milliarden Dollar. Nun müssen mehrere Tausend Menschen um ihre Jobs fürchten.

Die Warenhaus-Kette hatte noch im September einen Kredit von knapp drei Milliarden Dollar aufgenommen, um den laufenden Betreib aufrecht zu erhalten und das Weihnachts-Geschäft abzupassen. Im Januar 2018 verkündete der Konzern 184 der 800 Filialen zu schließen.

Laut CNN wirkt sich die Krise von Toys ’R’ Us auch auf die Spielzeug-Hersteller aus. Lego, Mattel oder Hasbroo hätten mit deutlich schwächeren Absätzen zu kämpfen. Sollte der Spielzeug-Händler sein Geschäfte in den USA dicht machen, hätten sie nur noch wenige große Abnehmer wie Walmart.

Wie andere stationäre Händler auch ist Toys ’R’ Us der Konkurrenz durch Amazon nicht gewachsen. Immer mehr Menschen schauen lieber auf der Online-Plattform vorbei als noch ins Geschäft zu laufen.

Auch in Großbritannien verschwindet die Kette

Bereits Ende Februar wurde die britische Tochter von Toys R Us abgewickelt. Bis zuletzt war vergeblich nach einem Käufer für den ins Schlingern geratenen Einzelhändler gesucht worden.

Die etwa 100 Filialen in Großbritannien sollen bis auf Weiteres geöffnet bleiben, hieß es damals in der Mitteilung. Der Betrieb werde in den kommenden Wochen geordnet heruntergefahren. Medienberichten zufolge sind etwa 3200 Mitarbeiter betroffen.

Von sos/AP/RND

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