Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Wirtschaft Schlichtungsversuch bei Lufthansa gestartet
Nachrichten Wirtschaft Schlichtungsversuch bei Lufthansa gestartet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:48 19.01.2016
Quelle: dpa/Symbolfoto
Anzeige
Frankfurt am Main

Der Ort der Zusammenkunft wurde ebenso geheim gehalten wie Einzelheiten der Tagesordnung. Nach dpa-Informationen wird es zunächst um die genauen Spielregeln gehen, also um die Erarbeitung der sogenannten Schlichtungsvereinbarung. Hier wird unter anderem eine Friedenspflicht festgehalten und ein Verfahren, wie die Schlichtung auch einseitig beendet werden könnte. Platzeck hat gemeinsam mit dem Linken-Politiker Bodo Ramelow bereits bei der Deutschen Bahn einen Tarifkonflikt erfolgreich entschärft.

Die umstrittenen Betriebs- und Frührenten für rund 19.000 Lufthansa-Flugbegleiter sind offiziell von dem Verfahren ausgenommen, weil in dieser Frage bereit im Sommer 2015 eine Schlichtung gescheitert war. Eine Einigung in diesem zentralen Punkt soll daher in parallelen Verhandlungen erreicht werden. Eckpunkte müssten bereits zum Auftakt der Schlichtung feststehen, hatte die Gewerkschaft im Vorfeld deutlich gemacht. In der Schlichtung soll es dann vor allem um Fragen der Arbeitsorganisation gehen.

Der Tarifkonflikt war im November 2015 eskaliert, als Ufo den bislang härtesten und längsten Streik in der Geschichte der Lufthansa organisierte. Wegen des Ausstands über sieben Tage waren 4700 Flüge ausgefallen, auf denen rund 550.000 Passagiere gebucht waren. Zuvor hatten die Piloten der Lufthansa in bislang 13 Runden seit April 2014 die Arbeit niedergelegt. Ihre Gewerkschaft Vereinigung Cockpit verhandelt derzeit wieder mit der Lufthansa.

dpa

Im niedersächsischen Varel hat Airbug mit dem industriellen Einsatz von 3D-Druckern in der Produktion eine neue Ära eingeläutet. Bisher hatte der Flugzeugbauer seine Bauteile komplett von Zulieferern bezogen, nun werden zunächst doppelwandige Benzinrohre aus Titan gedruckt.

19.01.2016

Nach VW nun auch Renault: Der französische Autobauer will 15.000 Autos in die Werkstätten zurückrufen. Grund sind zu hohe Abgaswerte. Unter realen Fahrbedingungen werden bei den Autos mehr Schadstoffe ausgestoßen als auf dem Teststand.

19.01.2016
Wirtschaft Tiefster Stand seit 25 Jahren - Chinas Wachstum fällt auf 6,9 Prozent

Chinas Wirtschaft ist im vergangenen Jahr mit 6,9 Prozent so langsam wie seit 25 Jahren nicht mehr gewachsen. Das Wachstum der zweitgrößten Volkswirtschaft fiel im vierten Quartal sogar auf nur 6,8 Prozent im Vorjahresvergleich, wie das Statistikamt am Dienstag in Peking berichtete.

19.01.2016
Anzeige