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17:37 24.02.2018
Sartorius-Chef Joachim Kreuzburg sieht beste Chancen für das Unternehmen auf dem Weltmarkt. Quelle: imago/Hubert Jelinek
Göttingen

 Der Göttinger Technologie-Konzern Sartorius legt nach seinem ununterbrochenen Aufwärtstrend die Latte immer höher. Nun will der Zulieferer der Pharmaindustrie und -Forschung bis zum Jahr 2025 seinen Umsatz fast  verdreifachen. Sartorius-Chef Joachim Kreuzburg sieht aufgrund der Marktposition gute Chancen, das Ziel von 4 Milliarden Euro zu erreichen, wobei auch Übernahmen helfen sollen. 

Er verwies am Mittwoch auf die wachsende und alternde Weltbevölkerung, den besseren Zugang der Menschen in den Schwellenländern zu Medikamenten und neue Therapieoptionen. All dies werde für eine ständig steigende Nachfrage nach biopharmazeutisch hergestellten Medikamenten sorgen – und damit auch nach den Produkten des Göttinger Spezialisten, der zum Beispiel Waagen, Filter und Zentrifugen für diese Industrie fertigt. Die größten Marktchancen sieht Sartorius in Asien, wo schon vergangenes Jahr mit mehr als 20 Prozent der weitaus stärkste Zuwachs erzielt wurde. 

Insgesamt hat das Unternehmen 2017 seine Verkaufserlöse um 9,3 Prozent auf gut 1,4 Milliarden Euro gesteigert. Der Konzernettogewinn kletterte prozentual fast genauso kräftig auf 144 Millionen Euro. 

Für 2018 rechnet der Konzern mit einem weiteren Umsatzanstieg von 9 bis 12 Prozent und einem überproportionalen Anstieg des Ergebnisses. Weltweit beschäftigt das 1870 vom Göttinger „Universitätsmechanikus“ Florenz Sartorius gegründete Unternehmen heute weltweit 7500 Menschen. 

An der Börse kamen die neuen Zahlen gut an. Die Sartorius-Vorzugsaktie kletterte  bis zum Nachmittag um 5 Prozent auf rund  110 Euro. Damit steht sie mehr als 50 Prozent höher als vor einem Jahr. Seit Jahresanfang gehört sie zu den größten Gewinnern im TecDax.

Von Albrecht Scheuermann

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