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Wirtschaft Preisverfall trübt Bilanz bei Nordzucker
Nachrichten Wirtschaft Preisverfall trübt Bilanz bei Nordzucker
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14:01 24.05.2018
Zucker-Päckchen von Nordzucker: Der Braunschweiger Konzern beschäftigt über 3000 Mitarbeiter Quelle: dpa
Braunschweig

Der Wegfall der EU-Quoten und ein Überangebot von Zucker auf dem Weltmarkt haben die Bilanz von Europas zweitgrößtem Zuckerhersteller Nordzucker deutlich getrübt. Ein rapider Preisverfall habe sich bereits negativ auf das Geschäftsjahr 2017/18 ausgewirkt und werde zu einem deutlichen Gewinnrückgang im laufenden Jahr führen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit. Seit dem Ende der Quote im Oktober 2017 ist der bis dahin streng reglementierte Markt international geöffnet. Einen garantierten Mindestpreis für den wichtigen Agrarrohstoff gibt es nicht mehr.

Der Übergang in den freien Markt sei geprägt von einem harten Wettbewerb, der auch zu einer Marktbereinigung in der EU führen werde, sagte Vorstandschef Lars Gorissen in Braunschweig. „Wir sind solide finanziert und werden diese Tiefpreisphase durchstehen und für uns nutzen“, kündigte der Manager an.

Umsatz leicht gesunken

Die angespannte Lage biete für das nach eigenen Angaben schuldenfreie Unternehmen auch Chancen, sich Marktanteile zu sichern und auszubauen. „Dabei setzen wir auf Exporte und auf Produktionsstandorte in anderen Teilen der Welt“, erklärte Gorissen bei der Bilanzpressekonferenz in der Konzernzentrale.

Für das Geschäftsjahr 2017/18 musste er dabei einen Umsatzrückgang um 3 Prozent auf 1,65 Milliarden Euro verkünden. Unterm Strich verdiente Nordzucker 118 Millionen Euro – nach 99 Millionen Euro ein Jahr zuvor. Der Hauptversammlung im Juli soll deshalb eine im Vergleich zum Vorjahr um zehn Cent gesteigerte Dividende von 1,20 Euro je Aktie vorgeschlagen werden. Nordzucker beschäftigt rund 3200 Mitarbeiter.

Von Christian Brahmann

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