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Schärferer Wettbewerb

Winterkorn will VW neu aufstellen

Neue Technologien und Modelle, neue Fabriken und Investitionen in einem Ausmaß, wie es sie noch nie gegeben hat: VW-Chef Martin Winterkorn will Europas größten Autobauer im Kampf gegen die größten Konkurrenten mit immensen Investitionen neu aufstellen.
VW-Chef Martin Winterkorn will Europas größten Autobauer mit immensen Investitionen neu aufstellen.

VW-Chef Martin Winterkorn will Europas größten Autobauer mit immensen Investitionen neu aufstellen.

© dpa (Symbolbild)

Wolfsburg. VW-Chef Martin Winterkorn will Europas größten Autobauer im Kampf gegen die größten Konkurrenten mit immensen Investitionen neu aufstellen. „Wir werden Volkswagen in den nächsten Jahren komplett neu aufstellen: ökonomisch und ökologisch! Mit neuen Technologien und Modellen, in neuen Märkten, mit neuen Fabriken und mit Investitionen in einem Ausmaß, wie es sie noch nie gegeben hat“, zitierte die Fachzeitung „Automobilwoche“ am Sonntag aus einer Mitteilung des Vorstandschefs an Führungskräfte. Im Wettbewerb werde Volkswagen überall auf der Welt attackiert. Rivalen sind unter anderem Toyota, General Motors und Hyundai.

Sorgen bereiten Winterkorn dem Bericht zufolge die derzeit unsicheren Perspektiven auf bedeutsamen Automärkten. Angesichts vielerorts womöglich rückläufiger Nachfrage befürchtet der Konzernchef unter anderem kostspielige Rabattschlachten von Konkurrenten.

Europas größter Autobauer verkaufte im vergangenen Jahr mehr Fahrzeuge als je zuvor. Der Absatz der Marke VW wuchs um 13,1 Prozent. Insgesamt wurden 5,1 Millionen Autos an Kunden in aller Welt ausgeliefert, 2010 waren es erst 4,5 Millionen. Konzernweit strebt VW in diesem Jahr acht Millionen Auslieferungen weltweit an. Bis spätestens 2018 sollen die Verkäufe auf zehn Millionen Wagen wachsen. Dann will der Konzern auch der weltweit führende Autobauer sein.

VW geht daher mit viel Rückenwind zur Automesse nach Detroit, die an diesem Montag beginnt. Die weltweite Autobranche hat insgesamt ein starkes Jahr 2011 hinter sich. Neben dem boomenden China legte auch der wichtige US-Markt deutlich zu. Autoexperten erwarten aber ein schwierigeres Jahr 2012. Hauptgründe sind die weltweiten Konjunkturrisiken und die Schuldenkrise in Europa. Furcht vor einer tiefen Rezession halten die meisten Branchenbeobachter aber für unangebracht.

dpa


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