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"Kaufprämie für E-Autos allein reicht nicht"

Wolfsburg "Kaufprämie für E-Autos allein reicht nicht"

Wolfsburg. Ohne kräftige Investitionen in das Ladenetz und deutlich höhere Batterie-Reichweiten kann die Kaufprämie nach Einschätzung von VW Elektroautos noch nicht zum Durchbruch verhelfen. „Die Prämie ist ein erster richtiger Schritt“, sagte Betriebsratschef Bernd Osterloh der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. „Aber alleine reicht sie nicht.“

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Elektromobilität: VW-Vorstandsvorsitzender Matthias Müller (r.) und Betriebsratschef Bernd Osterloh sehen in der Kaufprämie für E-Autos nur den ersten Schritt.

Quelle: Jan Woitas

Auch Konzernchef Matthias Müller bezweifelt mittlerweile, dass sich die Nachfrage nach E-Fahrzeugen nur mit Hilfe des „Umweltbonus“ wirksam ankurbeln lässt. Ein besseres Ladenetz und eine höhere Reichweite seien als Faktoren „wohl wichtiger als der Anschaffungspreis“ des Wagens, sagte Matthias Müller kürzlich im Club Hamburger Wirtschaftsjournalisten. Auf die Frage, ob die Subvention den nötigen Schub für die Technologie bringen könne, meinte der Chef des VW-Konzernvorstands: „Im Moment schaut es nicht so aus.“

„Entscheidend ist die Kombination aus Preis, Reichweite und die Infrastruktur zum Laden - insbesondere zum Schnellladen“, meinte Osterloh. „Solange man diesen Dreiklang nicht klärt, wird das Thema nicht fliegen.“ Der Chef der Arbeitnehmerseite in Deutschlands größtem Unternehmen sieht vor allem im lückenhaften Stromladenetz eine hohe Hürde: „Man kann doch in einer Großstadt wie Berlin zum Laden nicht ein Verlängerungskabel aus dem Fenster hängen.“

Der Aufwand für dichte Netze sei enorm - bisher stehe dahinter kein Geschäftsmodell, weshalb Stromkonzerne nicht stärker in Vorleistung gingen. „Daher liegt der Schlüssel meiner Meinung nach zunächst bei der Batteriereichweite“, sagte Osterloh. „Und da werden wir bei den nächsten Batteriegenerationen große Schritte sehen - aber eben nicht über Nacht.

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