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Wirtschaftsstudie

Niedersachsen bei Länderranking im Mittelfeld

Bei der neuen Wirtschaftsstudie, deren Egebnisse die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und die „Wirtschaftwoche“ am Freitag vorstellten, hat Niedersachsen einen Platz im Mittelfeld erreicht.

Niedersachsen hat bei einer Wirtschaftsstudie im Vergleich der Bundesländer erneut einen Platz im Mittelfeld erreicht. Bremen rutschte in der Untersuchung ins letzte Drittel ab. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und die „Wirtschaftwoche“ stellten die Ergebnisse am Freitag in Berlin vor.

Für die Studie wurden 100 wirtschaftliche und strukturelle Indikatoren verglichen. Dazu zählten Bruttoinlandsprodukt, Kaufkraft und Investitionsquote, aber auch die Anzahl der Straftaten und deren Aufklärungsquote sowie die Kinderbetreuungsquote.

Niedersachsen belegt nach der Studie in vielen Bereichen einen Mittelplatz. Bei Wirtschaftskraft und Wohlstand landete das Land auf dem 7. Rang. Platz 8 (Vorjahr: Platz 10) gab es für die Dynamik Niedersachsens, mit der die Entwicklung von 2006 bis 2009 gemessen wurde.

Ganz schlecht sah es hingegen bei der Exportquote der Industrie aus (Platz 15). Auch bei der Entwicklung des Bruttoinlandsproduktes blieb für Niedersachsen nur Rang 13.

Zu den Stärken des Landes zählte unter anderem der Anstieg bei der Aufklärungsquote der Straftaten. Hier verbesserte sich das Land um 4,5 Prozentpunkte und erreichte den ersten Platz. Zu den Stärken wird auch die unterdurchschnittliche Arbeitslosenquote (Platz 6) gezählt.

Als Schwächen für Niedersachsen wurde in der Studie die geringe Zahl der Betreuungsplätze für Kleinkinder unter drei Jahren (Platz 15) und der unterdurchschnittliche Anteil an Hochschulabsolventen bei den Beschäftigten genannt (Platz 13).

Bremen rutschte im Ländervergleich trotz hoher Wirtschaftsleistung und Exportquote im Dynamikvergleich von Platz 9 auf Platz 12 ab. Beim Bestandsranking fiel das Land von Platz 10 auf Platz 11. Als Schwächen in Bremen nannte die Studie die hohe Zahl von Straftaten. 2009 wurden rund 14.000 Fälle gemeldet - das brachte im Ranking Platz 15. Auch bei der Pro-Kopf-Verschuldung landete Bremen mit rund 24.400 Euro auf Platz 16.

Spitzenplätze belegen erneut Bayern, Baden-Württemberg und Hamburg. Weiter aufgeholt haben die ostdeutschen Bundesländern. So liegt im Dynamikvergleich aller Länder Brandenburg auf Platz 1.

dpa


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