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Wirtschaft Mittelstand: Fast jeder zweite Betrieb will neue Stellen schaffen
Nachrichten Wirtschaft Mittelstand: Fast jeder zweite Betrieb will neue Stellen schaffen
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10:03 24.01.2019
Ein großer Teil der mittelständischen Unternehmen in Niedersachsen will einer Studie zufolge auch in diesem Jahr neue Jobs schaffen. Quelle: dpa
Hannover

Trotz der Sorgen um Handelsbarrieren und des mauen Wirtschaftswachstums blickt Niedersachsens Mittelstand voller Optimismus in die Zukunft. Fast zwei Drittel der Betriebe (65 Prozent) sind mit ihrer Geschäftslage rundherum zufrieden, wie aus dem am Donnerstag veröffentlichten Mittelstandsbarometer der Unternehmensberatung Ernst & Young (EY) hervorgeht. Ebenfalls 65 Prozent der Betriebe erwarten eine Verbesserung ihrer Geschäftslage in den kommenden Monaten, zwei Prozent gehen von einer schlechteren Lage aus. In Bremen beurteilen 60 Prozent der Betriebe ihre Lage als gut, die Hälfte peilt eine weitere Verbesserung an.

Stimmungsumschwung in der Autoindustrie

Auch bundesweit bleibt der Mittelstand in Hochstimmung: 65 Prozent der Betriebe beurteilten ihre Lage als gut, 56 Prozent rechnen mit einer noch besseren Geschäftslage in den kommenden Monaten. Das Urteil falle angesichts weltweit eingetrübter Konjunkturaussichten überraschend positiv aus, sagte EY-Mittelstandsexperte Michael Marbler. Dies dürfte daran liegen, dass sich der Mittelstand stärker in Richtung Binnennachfrage und Europa orientiere. Allerdings gebe es in der für Niedersachsen wichtigen Autoindustrie angesichts der Diesel-Misere einen Stimmungsumschwung. Für die Studie wurden bundesweit rund 1500 Mittelständler befragt.

Fast jede zweite Firma will neue Stellen schaffen

„Bemerkenswert“ nannte EY die Investitionsbereitschaft - 32 Prozent der Betriebe in Niedersachsen und Bremen wollen demnach mehr in neue Maschinen oder Gebäude investieren. 46 Prozent der befragten Firmen wollen zudem neue Stellen schaffen, nur zwei Prozent planen einen Arbeitsplatzabbau. In Bremen setzen 38 Prozent der Betriebe auf mehr Beschäftigung. Die größte Gefahr sehen die befragten Manager im Fachkräftemangel.

Von RND/dpa

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