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Nachrichten Wirtschaft Meister-Prämie kommt gut an
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00:25 17.06.2018
Die dem Land Niedersachsen gehörende Förderbank gibt Handwerkern 4000 Euro Zuschuss, wenn sie einen Meister-ABschluss machen. Quelle: Archiv
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Hannover

Die erst vor einem Monat eingeführte Meister-Prämie stößt auf großes Interesse. Seit dem Start am 14. Mai seien schon 696 Anträge bei der NBank eingegangen, berichtete jetzt Wirtschaftsstaatssekretär Berend Lindner, der zugleich den Verwaltungsrat der landeseigenen Förderbank leitet. Die NBank belohnt Handwerker für eine abgeschlossene Meisterprüfung mit 4000 Euro. Damit will das Land ihnen einen finanziellen Anreiz geben, diese auswendige Ausbildung zu absolvieren, die häufig auch Voraussetzung für die Gründung oder Übernahme eines Betriebs ist. „Die Meisterprämie ist für das Handwerk genau die richtige Antwort auf die sinkende Zahl von Meisterprüfungen und Betrieben“, erklärte Lindner.

Die Meisterprämie ist für die NBank auch technisch eine Premiere, weil sie als erste Förderprogramm reich elektronisch über das Internet-Portal des Instituts abgewickelt wird. Darüber hinaus vergibt die Bank auch Geld für die Qualifizierung von Arbeitskräften. Anträge können Firmen stellen, aber auch die Arbeitnehmer selbst. In dieses sogenannte Aufstiegs-Bafög (früher auch als Meister-Bafög bekannt) flossen im zurückliegenden Jahr 61 Millionen Euro, 16 Prozent mehr als im Jahr 2016.

Insgesamt hat die Förderbank des Landes vergangenes Jahr 639 Millionen Euro vergeben, 2 Prozent weniger als 2016. Zugleich stieg allerdings die Zahl der bewilligten Förderanträge um fast 10 Prozent auf mehr als 18 000.

Der größter Brocken ist die Infrastrukturförderung mit 239 Millionen Euro. Dazu gehören etwa Projekte der Städtebauförderung oder für den Umweltschutz, aber auch der Ausbau des Breitbandnetzes. 194 Millionen flossen in die Wirtschaftsförderung, 107 Millionen in den Wohnungsbau.

Neu ist die Beteiligung bei Unternehmensgründern, die für die Verwirklichung ihrer Ideen schwer an Geld kommen. Das Mitte 2017 dazu gestartete Programm NSeed hat sich bis zum Jahresende mit insgesamt 1,6 Millionen Euro an vier Unternehmen beteiligt. In diesem Jahr will die NBank die Mittel für die Beteiligung an den sogenannten Start-ups um 25 Millionen Euro aufstocken.

Von Albrecht Scheuermann

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