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Wirtschaft McDonald’s verliert Namensrecht am „Big Mac“
Nachrichten Wirtschaft McDonald’s verliert Namensrecht am „Big Mac“
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18:48 17.01.2019
Der „Big Mac“ ist das Aushängeschild von McDonald’s. Quelle: dpa
Hannover

Der „Big Mac“ ist wohl das Erkennungsmerkmal von McDonald’s schlechthin. Als einer der wenigen Burger ist er bereits seit 50 Jahren auf der Speisekarte des Fastfood-Giganten zu finden. Jetzt könnte sich dieses Alleinstellungsmerkmal ändern. 1996 registrierte McDonald’s den „Big Mac“ als Namen. Jetzt urteilte das „Amt der Europäischen Union für geistiges Eigentum“ (EUIPO) im spanischen Alicante, dass die Eintragung der Marke in der EU nicht rechtens sei.

Zuzuschreiben hat sich der Burger-Riese das Urteil eigentlich selbst. „Goliath“ McDonald’s stieß nämlich einen Markenrechtsstreit gegen die irische Burger-Kette Supermac’s an, da sich die Namen der Fastfood-Ketten zu sehr ähnelten. Aus diesem Grund wollte McDonals’s die Expansion des irischen Konkurrenten außerhalb Irlands verhindern. Der Schuss ging jedoch nach hinten los. Der „David“ dieser Geschichte strebte im April 2017 seinerseits die Freigabe der Begriffe „Mc“ und „Big Mac“ an. Supermac’s selbst wolle Medienberichten zufolge gar keinen Big Mac anbieten. Auf der aktuellen Speisekarte wartet auf Burgerfans neben „Chicken Burger“, „Cheese Burger“ und dem „5 Unzen Beef Burger“ lediglich der „Mighty Mac“.

Nicht nur die Exklusivität der „Chicken McNuggets“ steht jetzt auf dem Spiel. Das Urteil könnte für viele andere Rechtsstreits – zumindest in Europa - die Türen öffnen. McDonalds soll bereits angekündigt haben, gegen das Urteil in Berufung gehen zu wollen.

Von RND/Vanessa Casper

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