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07:23 29.08.2017
 Zukünftig werden die rund 23.000 Mitarbeiter und Beamten der Polizei in Niedersachsen für ihre interne Kommunikation den Kurznachrichtendienst NIMes nutzen. Quelle: dpa (Symbolbild)
Hannover

Bislang stehen der Polizei für ihre interne Kommunikation nur Funk und Telefon zur Verfügung. Für Einzel- oder Gruppenchats, den Versand von Texten, Bildern oder Positionsdaten konnten die Beamten allenfalls auf externe Anbieter wie Whatsapp zurückgreifen. Das allerdings wurde nicht gerne gesehen, weil es den strengen Sicherheitsanforderungen der Behörde nicht genügte.

Pilotphase ab Oktober

Deshalb entschloss sich das Land, einen eigenen, sicheren Kurznachrichtendienst anzuschaffen. Die Anforderungen an NIMes wurden von der Polizei Niedersachsen zusammen mit dem Landesbetrieb IT.Niedersachsen entwickelt. Den Zuschlag für das Messengerprogramm bekam in einem Vergabeverfahren Heinekingmedia, das zur Madsack Mediengruppe gehört, in der auch die HAZ erscheint. Kernstück von NIMes ist eine App, die ausschließlich von Polizeibediensteten geladen werden kann.

Die Pilotphase für NIMes soll im Oktober beginnen, danach sollen alle Polizeimitarbeiter den Messenger nutzen. „IT.Niedersachsen und die Polizei Niedersachsen leisten mit diesem Vorhaben Pionierarbeit“, erklärte das Innenministerium. Die Polizei zwischen Ems und Elbe werde bundesweit die erste sein, die mit einer solchen App ihre Kommunikationswege optimiere und gleichzeitig den Sicherheitsanforderungen Rechnung trage.

Komplett verschlüsselt

Für Heinekingmedia-Geschäftsführer Andreas Noack passen Stashcat und Polizei zusammen: „Stashcat ist mit einer durchgängigen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung besonders für sensible Unternehmens- und Behördenkommunikation entwickelt worden.“ Die App könne auf Tablet-Computern, Desktop-Rechnern, Smartphones und im Internet genutzt werden.

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