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19:31 25.10.2018
So könnte der voll elektrische SUV „I.D. Crozz“ von VW aussehen. Quelle: dpa
Hannover

„Sport Utility Vehicles“ sind praktische Autos – insbesondere für Menschen, die nicht ganz so sportlich sind: Die Modelle erlauben einen leichteren Einstieg als herkömmliche Limousinen und dank ihrer erhabenen Höhe auch einen besseren Überblick im Verkehr. Allerdings gilt das nur so lange, bis alle anderen auch einen SUV fahren. Sollte sich der Trend zum Pseudogeländewagen ungebrochen fortsetzen, begegnen sich bald alle wieder auf Augenhöhe und die Privilegien sind perdu.

Noch müssen sich die Hersteller jedoch keine Gedanken darüber machen, ob der SUV-Klientel ein solches Maß an Gleichmacherei noch zusagen würde. Obwohl die Modelle teuer sind, viel Sprit schlucken und kaum ins Parkhaus passen, steigt der Absatz stetig. Das Segment wächst schneller als jedes andere – insofern ist es kein Wunder, wenn man bei Volkswagen davon träumt, dass bald jedes zweite verkaufte Auto ein Utility-Vehikel sein könnte. Denn die Kernmarke des Konzerns ist vergleichsweise spät auf Touren gekommen: Bei Audi und Porsche sichern die Modelle schon länger einen Großteil der Rendite.

Großkarossen haben jedoch auch einen schwerwiegenden Nachteil: Die hohe Motorleistung treibt neben der Tankrechnung auch den Ausstoß von Schadstoffen nach oben. Vorgaben für Stickoxide oder Rußpartikel lassen sich mittels aufwändiger Abgasreinigung noch einhalten, beim Kohlendioxid hingegen ist das kaum machbar. Angesichts der ab 2021 geltenden CO2-Grenzwerte gibt es nur zwei Alternativen: Hohe Strafzahlungen in Kauf nehmen oder viel Geld in alternative Antriebe investieren. Beides kostet Marge und dürfte die aktuelle SUV-Euphorie dämpfen.

Von Jens Heitmann

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