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Wirtschaft Mischkonzerne sind aus der Mode
Nachrichten Wirtschaft Mischkonzerne sind aus der Mode
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21:22 17.07.2018
Die Konzernzentrale von Thyssenkrupp in Essen. Quelle: dpa
Hannover

Stahl, Aufzüge, Anlagenbau, Komponenten, Werften: Es ist nicht ganz leicht, bei Thyssenkrupp ein verbindendes Element zwischen den unterschiedlichen Geschäften zu finden. Im Konzern selbst möchte man den gemeinsamen Kern in der „herausragenden Ingenieurkunst“ erkennen – doch diese Definition genügt den Anteilseignern offensichtlich nicht mehr. Erst waren es nur die Finanzinvestoren Cevian und Elliott, die das Unternehmen in dieser Form nicht für zukunftsfähig halten, inzwischen scheint selbst die Krupp-Stiftung Zweifel zu hegen.

Es sind im Wesentlichen drei Gründe, warum Mischkonzerne aus der Mode kommen: Erstens wächst bei den Anteilseignern der Glaube, dass die einzelnen Teile eines solchen Gebildes meist mehr Wert sind als das Konglomerat insgesamt. Zweitens konzentrieren sich die Konkurrenten immer stärker auf ihr jeweiliges Kerngeschäft, das in der Folge höhere Margen generieren soll – wohingegen Konglomerate immer Gefahr laufen, sich zu verzetteln. Drittens blicken die Aktionäre mit Sorge auf die Herausforderungen für Herstellung und Handel infolge der Digitalisierung: Märkte verändern sich deutlich schneller als früher – kleinere Einheiten gelten als wendiger.

Dass Thyssenkrupp trotz schwacher Ergebnisse bisher einer Zerschlagung entgangen ist, verdankt der Konzern der Krupp-Stiftung, die das Erbe des letzten Inhabers aus dem Kreis der Familie verwaltet. Laut Satzung muss sie „im Geiste des Stifters“ darauf achten, dass die „Einheit dieses Unternehmens möglichst gewahrt und seine weitere Entwicklung gefördert wird“. Unbeantwortet lässt das jedoch die Frage, was geschehen soll, wenn die eine Zielsetzung die andere gefährdet.

Von Jens Heitmann

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