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Wirtschaft Jeder zehnte Job in VW-Verwaltung soll wegfallen
Nachrichten Wirtschaft Jeder zehnte Job in VW-Verwaltung soll wegfallen
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14:20 10.03.2016
Volkswagen: Wie die dpa aus Konzernkreisen erfuhr, soll jeder zehnte Job in VW-Verwaltung wegfallen. Quelle: dpa

Der geplante Jobabbau der Bürokräfte sei über Fluktuation, Altersteilzeit oder die Zuweisung neuer Aufgaben für die betroffenen Mitarbeiter möglich. Es dürfte den Angaben aus Unternehmenskreisen zufolge dabei um gut 3000 Stellen gehen. Ein Konzernsprecher von Volkswagen wollte sich dazu zunächst nicht äußern. 

Das VW-Management will die drohenden finanziellen Folgen der Abgas-Affäre unter anderem mit einem verschärften Sparkurs angehen, der auch bei den Arbeitsplätzen den Rotstift ansetzt. Zwischen dem Betriebsrat und dem Vorstand der VW-Kernmarke gibt es aber große Differenzen über die genaue Umsetzung. 

Betriebsratschef Bernd Osterloh wirft besonders dem Chef der Pkw-Kernmarke, Herbert Diess, ein Handeln nach Gutsherrenart vor. Diese im Ansatz schon bekannte Kritik eskalierte am Dienstag vor gut 20 000 VW-Mitarbeitern beim internen Teil der Betriebsversammlung in Wolfsburg. „Machen Sie die 215 000 Beschäftigten der Marke Volkswagen nicht zu Versuchskaninchen für wirtschaftswissenschaftliche Experimente“, sagte Osterloh nach Informationen der dpa, der am Donnerstag eine Versammlungsmitschrift vorlag.

Die Europäische Zentralbank (EZB) verschärft erneut den Strafzins für Bankeinlagen. Statt 0,3 Prozent müssen Banken nach Angaben der Notenbank vom Donnerstag in Frankfurt künftig 0,4 Prozent Zinsen zahlen, wenn sie Geld bei der Notenbank parken.

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Die niedrige Inflation macht Europas Währungshütern Sorge. Die EZB legt daher massiv nach. Noch höhere Strafzinsen sollen Banken zu mehr Krediten zwingen. Auch bei der Billiggeldflut ist kein Ende in Sicht.

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Es gehe nicht an die Substanz der Stammbelegschaft - das war bisher das klare Versprechen des VW-Managements in der Debatte um mögliche Job-Folgen des Abgas-Skandals. Intern wird nun deutlich: Zumindest in der Verwaltung stehen Tausende Haustarif-Stellen auf der Kippe.

Lars Ruzic 13.03.2016