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Wirtschaft IG-BCE warnt vor der Deindustrialisierung
Nachrichten Wirtschaft IG-BCE warnt vor der Deindustrialisierung
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00:17 12.10.2017
Von Jens Heitmann
Will Wertschöpfung im Land halten: Gewerkschaftschef Vassiliadis. Quelle: Rainer_Droese
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Hannover

Das sagte IG-BCE-Chef Michael Vassiliadis am Montag bei einem Kongress seiner Gewerkschaft in Hannover. „Exportweltmeisterschaft finden fast alle cool und sexy - aber Flächen vor Ort für die Ansiedlung von Produktion, Logistik und Lagerhaltung lehnen die gleichen Leute ab.“

Gewerkschaften blicken skeptisch auf die mögliche Bildung einer Jamaika-Koalition aus Union, FDP und Grünen in Berlin. Dies gilt vor allem für eine Regierungsbeteiligung der Grünen. Die Ökopartei fordert unter anderem, die 20 Kraftwerke mit dem höchsten Schadstoffausstoß sofort stillzulegen. Würde man entsprechend viele Braunkohleblöcke auf einmal vom Netz nehmen, wären alle Gruben sofort unwirtschaftlich, warnt die IG BCE. Dies hätte zur Folge, dass deutlich teurere Gaskraftwerke hochgefahren werden müssten - für einige energieintensive Industrien wären höhere Kosten aber existenzbedrohend.

Widerstand leisten will die IG BCE auch gegen die zunehmende „Tarifflucht“ von Unternehmen. „Wir kämpfen für eine soziale Ordnung in der Arbeitswelt, die auf Tarifautonomie und Mitbestimmung setzt“, betonte Vassiliadis. Der Eintritt einer Firma in einen Verband ohne Tarifbindung sei „ein Signal der bewussten Untertunnelung der Tarifbindung“, sagte der Gewerkschaftschef.

All die Mühe hat nichts gebracht: Microsoft-Manager Joe Belfiore verkündete auf Twitter das Aus für Windows 10 auf Smartphones. Seit der Markeinführung konnte sich das Betriebssystem nie gegen iOS und Android durchsetzen. Für den Software-Konzern geht damit eine lange Geschichte des Scheiterns zu Ende.

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