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15:21 24.08.2017
Auffüllen statt neukaufen: Die Gründerin der Initiative will Müll vermeiden. Quelle: dpa
Berlin

Beim Stadtbummel durch Berlin oder Hamburg müssen sich Besucher künftig kein Wasser mehr am Kiosk kaufen, wenn der erste Durst kommt. In diesen beiden Großstädten ist die Initiative „Refill“ schon weit verbreitet. Ein hellblauer Aufkleber mit einem Wassertropfen als Symbol an der Ladentür signalisiert: Hier kann jeder seine leere Flasche mit frischem Leitungswasser auffüllen. Neben Cafés und Restaurants machen auch Blumenläden, Apotheken, Buchhandlungen oder sogar Kindergärten mit.

Aber nicht nur in den großen, hippen Metropolen kennt man die Initiative, deren Gründerin seit einigen Jahren plastikfrei lebt – und sich dafür einsetzt, weniger Müll zu produzieren. Auch in Hannover, Leipzig, Dresden, Schwerin, Kiel oder Kassel hängen die blauen Tropfen an Ladentüren. Insgesamt engagieren sich Ehrenamtliche mittlerweile in 50 Städten für die Kampagne. Alle Orte sind auf der Internetseite von „Refill Deutschland“ aufgelistet. Dort gibt es auch eine Deutschlandkarte, auf der jedes teilnehmende Geschäft mit einem blauen Pin eingezeichnet ist.

Die Initiative begrüßt es auch, wenn Restaurants Leitungswasser ausschenken. Was in südeuropäischen Ländern ganz normal ist, wird in Deutschland oft mit einem missbilligenden Blick gestrafft. In Frankreich etwa bekommt der Gast in fast jedem Lokal eine kostenlose „carafe d’eau“, wenn er danach fragt. Auch in Kroatien und Griechenland gehört das Kranwasser in einer Karaffe standardmäßig auf den Tisch. In Deutschland dagegen kostet manchmal selbst Leitungswasser einen stolzen Preis – wie das berühmte Beispiel von Til Schweigers Lokal in Hamburg gezeigt hat.

Von Anne Grüneberg/RND

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