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Wirtschaft Haribo lässt sich erste US-Fabrik versüßen
Nachrichten Wirtschaft Haribo lässt sich erste US-Fabrik versüßen
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10:42 24.08.2017
Kommt Haribo entgegen: Scott Walker, Gouverneur des US-Bundesstaates Wisconsin. Quelle: AP
Madison

Der deutsche Süßwarenhersteller Haribo kann beim Bau seiner ersten US-Fabrik auf millionenschwere Steueranreize zählen. Der Bundesstaat Wisconsin fördere das Projekt mit bis zu 21 Millionen Dollar (knapp 18 Mio Euro), teilte Gouverneur Scott Walker am Mittwoch mit.

Die Steuernachlässe sollen bis 2028 erfolgen und sich nach der Zahl geschaffener Stellen sowie Investitionen und Ausgaben von Haribo richten, von denen lokale Unternehmen und Arbeitskräfte profitieren.

US-Produktion soll in drei Jahren starten

Der Bonner Goldbärchen-Hersteller hatte im März angekündigt, 242 Millionen Dollar in das US-Werk zu stecken. So sollen rund 400 Arbeitsplätze am Standort Pleasant Prairie im Landkreis Kenosha im Südosten von Wisconsin entstehen. Die Produktion soll 2020 starten.

Bislang stellt Haribo mit 16 Fertigungsstätten in Europa und fast 7000 Angestellten im Schnitt 100 Millionen Gummibärchen pro Tag her.

Von dpa/RND/zys