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Wirtschaft Gewinn der Deutschen Bank bricht ein
Nachrichten Wirtschaft Gewinn der Deutschen Bank bricht ein
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08:46 26.04.2018
Christian Sewing, der neue Vorstandschef der Deutschen Bank Quelle: dpa
Framkfurt/Main

Höhere Kosten und schrumpfende Einnahmen haben der Deutschen Bank zu Jahresbeginn einen Gewinneinbruch beschert. Im ersten Quartal verdiente das Frankfurter Geldhaus unterm Strich 120 Millionen Euro nach 575 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.

Die aktuellen Renditen seien für die Aktionäre „schlicht nicht akzeptabel“, erklärte der seit zweieinhalb Wochen amtierende Bankchef Christian Sewing am Donnerstag in Frankfurt.

Vor diesem Hintergrund soll in den USA und in Asien das Investmentbanking reduziert werden. Auch das Zinsgeschäft in den USA wird deutlich verkleinert. Das weltweite Aktiengeschäft werde der Vorstand genau prüfen, hieß es. Auch hier dürfte das Geschäft in bestimmten Bereichen zurückgefahren werden.

Umstrukturierung mit Stellenabbau verbunden

„Unsere Wurzeln liegen in Europa - hier wollen wir Unternehmen und institutionellen Kunden weltweite Finanzierungslösungen anbieten“, erklärte Sewing. „Darauf werden wir uns künftig noch viel stärker konzentrieren.“ Der Umbau der Unternehmens- und Investmentbank wird den Angaben zufolge in den betroffenen Regionen und Geschäftsfeldern auch mit einem Stellenabbau verbunden sein. Zahlen nannte die Bank nicht. „Diese Einschnitte sind schmerzlich, aber leider unvermeidlich, wenn unsere Bank dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben soll.“

Ab 2021 sollen die Privat- und Firmenkundenbank sowie der börsennotierte Vermögensverwalter DWS dann ungefähr die Hälfte der Konzernerträge erwirtschaften.

Die Erträge der Deutschen Bank im ersten Quartal gingen um 5 Prozent auf knapp 7,0 Milliarden Euro zurück. Das lag unter anderem an einem geringeren Handelsgeschäft mit Aktien, Anleihen und Währungen. Dagegen hatten insbesondere die großen US-Rivalen deutlich von den Turbulenzen an den Finanzmärkten zu Jahresbeginn profitiert. Gleichzeitig stiegen die zinsunabhängigen Aufwendungen leicht an. Das Ziel, im Gesamtjahr auf bereinigter Basis bei den Kosten nicht über 23 Milliarden Euro zu kommen, bekräftigte der Vorstand.

Von RND/dpa

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