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Wirtschaft Ex-Flughafenchef Mühlenfeld: Tegel muss bleiben
Nachrichten Wirtschaft Ex-Flughafenchef Mühlenfeld: Tegel muss bleiben
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14:51 25.01.2019
Sollte die Startbahn in Berlin-Tegel bleiben? Kritiker fürchten, die Kapazitäten in Schönefeld werden nicht ausreichen. Quelle: Jörg Carstensen/ dpa
Berlin

Der frühere Berliner Flughafenchef Karsten Mühlenfeld hat sich dafür ausgesprochen, den Flughafen Tegel parallel zum künftigen Hauptstadt-Airport BER in Betrieb zu lassen. „Die zwei Startbahnen am BER geben die Kapazität niemals her, die in Berlin nötig ist“, sagte Mühlenfeld im Abgeordnetenhaus. „Man braucht in Berlin auch eine dritte Startbahn und was bietet sich da mehr an als eine Startbahn in Tegel offen zu halten?“

Beschlossen ist, dass Tegel spätestens ein halbes Jahr nach der für Oktober 2020 geplanten Eröffnung des neuen Flughafens in Schönefeld schließt. Schon in diesen Tagen sorgt der Flughafen für negative Schlagzeilen: Die ersten Flugpläne könnten bereits gleich zu Beginn empfindlich gestört werden. Der Grund: die Tankanschlüsse des Regierungsflughafens.

Karsten Mühlenfeld, früherer Flughafenchef, will den Standort Tegel nicht aufgeben. Quelle: Wolfgang Kumm/ dpa

Mühlenfeld war von 2015 bis 2017 Geschäftsführer der Berlin-Brandenburger Flughafengesellschaft. Er warnte im BER-Untersuchungsausschuss, auch die Terminalgebäude in Schönefeld seien zu klein für die erwarteten Passagierzahlen. Der Ex-Flughafenchef widersprach offiziellen Angaben, wonach Tegel bei einem Weiterbetrieb für rund 1,1 Milliarden Euro saniert werden müsste. „Wenn man sich beschränkt auf den Ring und Terminal D, dann kann man das deutlich unter einer Milliarde Euro hinbekommen.“ Tegel werde auch danach Gewinn abwerfen.

Von RND/dpa

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