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Nachrichten Wirtschaft Diese US-Produkte könnten mit Zöllen belegt werden
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13:46 17.03.2018
Quelle: imago stock&people
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Washington

Auf der Liste der EU vom Freitag stehen Dutzende Produkte, darunter Frühstückslebensmittel, Küchengeschirr, Kleidung, Schuhe, Waschmaschinen, Textilien, Whiskey, Motorräder, Boote und Batterien.

Die Liste entspricht einem jährlichen Handelsvolumen von etwa 2,8 Milliarden Euro, könnte aber noch anwachsen auf 6,4 Milliarden Euro, wenn das gesamte Ausmaß der US-Zölle bekannt wird. Die Europäische Kommission gab der Industrie in der EU zehn Tage Zeit, Bedenken anzumelden, falls sie befürchtet, dass Zölle auf eines der Produkte dem Geschäft schaden.

Handelskrieg mit den USA?

Diese US-Produkte stehen auf der offiziellen Liste der EU und könnten bald mit Strafzöllen belegt werden.

25 Prozent auf Stahl, 10 Prozent auf Aluminium

US-Präsident Donald Trump kündigte in der vergangenen Woche Zollsätze von 25 Prozent auf Stahlimporte und 10 Prozent auf Aluminium an. Er nahm die großen Stahlproduzenten Kanada und Mexiko vorübergehend davon aus - unter der Bedingung, dass sie zustimmen, den Nafta-Freihandelsvertrag zu seiner Zufriedenheit nachzuverhandeln. Er sagte, andere Länder könnten ebenfalls verschont werden, wenn sie Washington überzeugen, dass ihre Exporte nicht die US-Industrie bedrohen. Die Zölle sollen nächste Woche in Kraft treten.

Die EU argumentiert, dass sie ebenfalls ausgenommen werden solle. Sie hat Trumps Aussage, dass die Zölle der nationalen Sicherheit dienten, zurückgewiesen und gesagt, diese seien protektionistische Maßnahmen. Die meisten EU-Staaten sind auch Nato-Mitglieder. Die EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström wird nächste Woche mit US-Handelsminister Wilbur Ross sprechen.

Trump beschuldigte die EU vor wenigen Tagen, die USA wirtschaftlich ausgenutzt zu haben. Er twitterte, die EU bestehe aus „wundervollen Ländern, die die USA beim Handel sehr schlecht behandeln“.

Von RND/dpa

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