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Ultimatum: Haben sich VW und US-Behörden geeinigt?

Volkswagen Ultimatum: Haben sich VW und US-Behörden geeinigt?

Volkswagen hat sich laut der Zeitung „Welt“ mit US-Vertretern grundsätzlich auf einen Vergleich im Streit um manipulierte Diesel-Abgaswerte geeinigt. Jeder US-Halter eines VW-Modells, das mit einer beanstandeten Software ausgestattet sei, solle 5000 US-Dollar (gut 4400 Euro) Entschädigung erhalten.

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Diesel-Drama: Laut „Welt“ erhält jeder betroffene US-Halter eines Volkswagen-Models 5000 Dollar.

Quelle: dpa

Dies berichtet das Blatt in seiner Donnerstags-Ausgabe.

Die Einigung käme gerade rechtzeitig: Am heutigen Donnerstag läuft in den USA das zweite Ultimatum des Richters aus, der über nahezu alle US-Klagen gegen VW entscheidet.

Von der mutmaßlichen 5000-Dollar-Zahlung unabhängig müsse VW die Kosten für die Umrüstung des jeweiligen Autos tragen. Ein Volkswagen-Sprecher wollte den Bericht nicht kommentieren.

Ein detaillierter Plan zur Umrüstung der bis zu 600.000 Autos, die von den Abgasmanipulationen in den USA betroffen seien, werde anders als zunächst erwartet aber nicht vorgelegt, hieß es weiter. Auch die Strafen und Wiedergutmachungsmaßnahmen seien nicht in allen Einzelheiten geregelt. „Es handelt sich vielmehr um eine Art Eckpunktepapier, in dem die große Linie für die kommenden Monate festgelegt ist und an dem weitergearbeitet wird“, habe ein Prozessbeteiligter gesagt, so die „Welt“.

Die Einigung mit dem US-Justizministerium sowie den amerikanischen Umweltbehörden EPA und CARB solle am heutigen Donnerstag dem zuständigen US-Richter Charles Breyer präsentiert werden. Dann läuft in den USA ein Ultimatum des Richters ab. Er fordert einen „detaillierten“ Plan zur Reparatur der Dieselwagen, die in den USA von der Affäre um manipulierte Emissionswerte betroffen sind.

Die VW-Vorzugsaktie war am Mittwioch mit einem Plus von bis zu 8,6 Prozent der Überflieger an der Börse. Anleger rechnen offenbar mit guten Nachrichten aus den USA.

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