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Milliarden-Deal

Chiphersteller Infineon verkauft Handysparte an Intel

Für 1,4 Milliarden Dollar verkauft der Münchner Chiphersteller Infineon seine Handysparte an den US-Konzern Intel. Laut Börsenhändlern hatten Investoren auf einen höheren Preis gehofft.
Hochtechnologieunternehmen mit bei München: Infineon.

Hochtechnologieunternehmen mit bei München: Infineon.

© ap (Archiv)

Der Chiphersteller Infineon verkauft wie erwartet seine Handysparte an den US-Technologiekonzern Intel und wird dadurch erheblich kleiner. Der Kaufpreis betrage 1,4 Milliarden Dollar (1,1 Mrd Euro), die Transaktion solle im ersten Quartal 2011 abgeschlossen werden, teilte das Dax-Unternehmen am Montag in München mit. Schon seit Monaten war über den Verkauf spekuliert worden, Intel galt als möglicher Käufer.

Die mittlerweile profitable Sparte Wireless Solutions machte 2009 etwa ein Drittel des Jahresumsatzes von Infineon aus. Sie produziert unter anderem die Prozessoren für Apples iPhone, galt aber jahrelang als Sorgenkind. Das Hauptgeschäft von Infineon sind Chips für die Industrie- und Autobranche.

Laut Börsenhändlern hatten Investoren auf einen höheren Preis gehofft. Analysten der DZ Bank hatten noch am Freitag einen Wert der Sparte von 1,3 bis 1,5 Milliarden Euro genannt und davon gesprochen, dass sich Infineon einen Zielpreis von 1,5 Milliarden Euro gesetzt haben dürfte. Intel teilte mit, die übernommene Chip-Sparte solle künftig als eigenständige Geschäftseinheit agieren.

dpa


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  • Madiges in Germany Arbeitnehmer – 30.08.10
    Konkurs?
    Wird sicher so laufen, wie bisher immer.
    Opel braucht Staatshilfe, VW wird subventioniert, beide erhalten Abwrackprämienmodelle, damit diese weiter wenig zukunftsfähige Automobile produzieren können.
    Banken erhalten Rettungspakete.
    Siemens muss Bestechungsgelder zahlen, damit Aufträge reinkommen, da das deutsche Einstunternehmen nicht mehr mithalten kann.
    Die Entwicklung des Computers haben die Deutschen ja dann auch anderen überlassen etc. etc.

    Hier ist kapitalistische Planwirtschaft statt wettbewerbsfähige, soziale Marktwirtschaft eingekehrt, nur merkt's keiner!

    Deutschland will nicht mehr racken, sondern zocken. Mit möglichst geringem Aufwand mächtig viel Kohle machen. Zukunftsmärkte interessieren da wenig, wenn man heute scheffeln kann. Zukunft überlässt man lieber anderen...
  • Und tschüß Barbecker – 30.08.10
    Hier wird ein Technologieträger quasi verramscht. Smartphones usw. sind die Zukunft. Da bin ich mal gespannt wann Infineon Konkurs anmeldet.

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