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Wirtschaft Datenschützerin warnt vor „Abofalle“
Nachrichten Wirtschaft Datenschützerin warnt vor „Abofalle“
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18:12 03.10.2018
„Wir raten dringend davon ab, das Fax zu beantworten“: Die niedersächsische Landesdatenschutzbeauftragte Barbara Thiel. Quelle: Elena Metz/dpa
Hannover

Die Landesbeauftragte für den Datenschutz in Niedersachsen, Barbara Thiel, warnt Gewerbetreibende vor Faxzusendungen einer angeblichen „Datenschutz-Auskunftszentrale“, die sich als „Abofalle“ herausstellten. „Wir raten dringend davon ab, das Fax zu beantworten“, betont die Datenschutzexpertin auf ihrer Homepage.

In dem Schreiben würden Gewerbetreibende aufgefordert, Angaben zu ihrer Firma zu machen, „um ihrer gesetzlichen Pflicht zur Umsetzung des Datenschutzes nachzukommen“. Das Fax solle innerhalb einer Frist zurückgeschickt werden. Die Absender erweckten den Eindruck, dies seien Pflichtangaben gemäß der Datenschutz-Grundverordnung. Nach Angaben des Deutschen Schutzverbandes gegen Wirtschaftskriminalität werden Firmen aufgerufen, ihre Daten auf dem Formular mit ihrer Unterschrift zu bestätigen.

Die niedersächsische Datenschutzbeauftragte weist darauf hin, dass es sich nicht um eine amtliche Abfrage handele. Aus dem Kleingedruckten des Schreibens werde ersichtlich, dass Gewerbetreibende mit der Rücksendung ein „Leistungspaket Basisdatenschutz“ für 498 Euro netto jährlich bestellten – mit einer Laufzeit von drei Jahren. Es solle angeblich Informationsmaterial, Mustervorlagen und Anleitungen zur Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung enthalten.

Von Dirk Stelzl

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