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Nachrichten Wirtschaft Kriminelle manipulieren weniger Geldautomaten
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16:44 23.01.2016
Quelle: dpa (Symbolbild)
Frankfurt/Main

Der Bruttoschaden durch solche „Skimming“-Angriffe sank im vergangenen Jahr auf 2,7 Millionen Euro, wie Euro Kartensysteme auf Anfrage mitteilte. Die Frankfurter Einrichtung kümmert sich im Auftrag der deutschen Kreditwirtschaft um das Sicherheitsmanagement für Zahlungskarten.

Im Gesamtjahr 2014 wurden noch 145 manipulierte Geldautomaten gezählt, der Datenklau verursachte 3,1 Millionen Euro Schaden. Ein Jahr zuvor wurden sogar noch 341 Geldautomaten in Deutschland ausgespäht, der Schaden belief sich auf 11,3 Millionen Euro.

Vor allem die Einführung der EMV-Technik hat nach Einschätzung der Branche Kriminellen das Handwerk erschwert. EMV-Karten sind mit einer Art Mini-Computer ausgestattet: Der Datensatz wird verschlüsselt, die Karte bei Gebrauch auf Echtheit geprüft - und zwar bei jedem Einsatz sowohl am Geldautomaten als auch an der Ladenkasse. Weil sich diese Technik weltweit zunehmend durchsetzt, können gestohlene Kartendaten in immer weniger Staaten missbräuchlich eingesetzt werden.

Im vergangenen Jahr schlugen Datendiebe mit weitem Abstand am häufigsten in Berlin zu (67 manipulierte Geldautomaten), gefolgt von Hamburg (16), Bayern (9) und Nordrhein-Westfalen (8). Keine „Skimming“-Fälle wurden nach Angaben von Euro Kartensysteme in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen registriert.

dpa

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