Menü
Peiner Allgemeine | Ihre Zeitung aus Peine
Anmelden
Wirtschaft Conti-Zentrale wird doppelt so teuer wie geplant
Nachrichten Wirtschaft Conti-Zentrale wird doppelt so teuer wie geplant
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:15 24.10.2017
Von Jens Heitmann
„Veränderte Gebäudestruktur“: Der Neubau soll auf beiden Seiten der Hans-Böckler-Allee entstehen. Quelle: Archiv
Anzeige
Hannover

„Wir befinden uns in der Vorentwurfsplanung unserer neuen Hauptverwaltung“, sagte ein Unternehmenssprecher am Freitag. Für eine abschließende Kostenschätzung sei es daher noch zu früh: „Wir gehen aktuell von Baukosten in einem niedrigen dreistelligen Millionenbereich aus.“

Continental will die künftige Zentrale an der Pferdeturmkreuzung als Campus anlegen: Die Gebäude streben eher in die Breite als in die Höhe und sind für 1250 Mitarbeiter ausgelegt. Der Einzug ist für 2021 vorgesehen - pünktlich zum 150. Geburtstag des Konzerns.

Dass die neue Verwaltung voraussichtlich doppelt soviel Geld verschlingen wird wie vorhergesehen, liege an der veränderten Gebäudestruktur, hieß es in Unternehmenskreisen. Der jetzige Entwurf sieht vor, dass auf zwei Grundstücken auf beiden Seiten der Hans-Böckler-Allee gebaut wird - inklusive einer Brücke, die beide Gelände verbindet.

Der Neubau wird nötig, weil die aktuelle Zentrale an der Vahrenwalder Straße für den Konzern und seine 900 Mitarbeiter dort zu klein geworden ist und auch den Anforderungen an ein modernes Arbeitsumfeld nicht mehr entspricht. Lange war unklar, ob Continental mit seiner Zentrale in der Landeshauptstadt bleibt - Garbsen galt zeitweilig als ernster Konkurrent und hatte bereits ein Grundstück angeboten.

Am Ende habe die gute Verkehrsanbindung am Pferdeturm den Ausschlag gegeben, hatte es im Sommer bei der Vorstellung der Baupläne geheißen. Die künftigen Gebäude dort sollen nach dem Entwurf des Münchener Architekturbüros Henn nur vier Geschosse haben, die Dächer will man begrünen.

Kaum ein Arbeitnehmer wohnt direkt neben seinem Betrieb. Die meisten haben morgens und abends eine Wegstrecke zurückzulegen, die auch ziemlich lang werden kann. Jetzt liegen aktuelle Zahlen für Niedersachsen und die Region Hannover vor.

Albrecht Scheuermann 23.10.2017

Unter der Pleite von Air Berlin haben viele zu leiden. Mitarbeiter bangen um ihre Jobs. Kunden haben ihre Tickets verloren. Die Politik muss mit einer Bürgschaft aushelfen. Nur für den Chef des Unternehmens geht der Konkurs gut aus. Dahinter steckt ein Fehler im System, meint Stefan Winter.

20.10.2017

Madrid und die Regionalregierung in Barcelona stehen sich weiter unversöhnlich gegenüber. Viele Firmen in Katalonien ziehen erste Konsequenzen und verlagern ihre Sitze nach Spanien. Der Wirtschaftsminister warnte die Region, sie könne wirtschaftlich ausbluten.

20.10.2017
Anzeige