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Wirtschaft Börse verliert Vertrauen in Trumps Pläne
Nachrichten Wirtschaft Börse verliert Vertrauen in Trumps Pläne
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10:43 27.03.2017
Sorgenvoller Blick eines Aktienhändlers. Quelle: imago
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Frankfurt/Main

Der Dax verlor am Montag in der ersten Handelsstunde 1,00 Prozent auf 11.944,17 Punkte. Damit folgte der Leitindex den negativen Vorgaben der Börsen in Übersee und rutschte wieder unter die 12.000-Punkte-Marke. Auch ein besser als gedachtes Ifo-Geschäftsklima hellte die Stimmung der Anleger nicht auf.

Nach dem Scheitern der Gesundheitsreform des US-Präsidenten nehme das Unbehagen der Anleger zu, schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader. Da Trumps Versprechen die Börsenrally der vergangenen Monate ausgelöst hätten, „könnte die Trump-Blase schnell platzen, sollten nicht bald Resultate folgen“.

Erste Absturz in der Vorwoche

Für den Index der mittelgroßen Unternehmen MDax ging es am Montag um 1,00 Prozent auf 23 308,47 Zähler bergab. Der Technologiewerte-Index TecDax sank um 0,84 Prozent auf 1986,42 Punkte, der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor 0,87 Prozent auf 3414,23 Punkte.

Schon in der Vorwoche war der Dax zwischenzeitlich spürbar abgerutscht, nachdem die Hoffnungen auf Trumps Steuerreform und Investitionen ebenfalls deutlich an Wirkung verloren hatten. Letztlich hatten die Anleger aber wieder Mut gefasst, der mit der Verweigerung seiner eigenen Partei im Repräsentantenhaus allerdings nicht belohnt wurde.

RWE und Eon verlieren

Auch die Börsen in Übersee litten unter Zweifeln an Trumps politischer Durchsetzungsfähigkeit: Der US-Leitindex Dow Jones Industrial war vor dem Wochenende mit einem moderaten Minus aus dem Handel gegangen und dürfte am Montag weiter nachgeben. Zudem ging es an den asiatischen Aktienmärkten fast durch die Bank nach unten.

Im Dax sorgten vor allem Analystenkommentare für Kursausschläge. Die Aktien des Versorgers RWE gehörten mit minus 2,08 Prozent zu den Verlierern. Die Aktien des RWE-Konkurrenten Eon büßten 1,35 Prozent ein – hier belastete eine Abstufung der französischen Großbank Societe Generale. Die Anteilseigner des Softwareherstellers SAP mussten Verluste von 1,51 Prozent verkraften.

Von dpa/RND

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