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Nachrichten Wirtschaft Auf der Ligna sollen die Späne fliegen
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00:16 20.05.2017
Wettbewerbe wie die Stihl Timbersports sorgten schon 2015 für Unterhaltung auf der Ligma. Quelle: Philipp Von Ditfurth
Laatzen

Für die Fachmesse vom 22. bis 26. Mai wurde daher ein neues Raumkonzept entwickelt. "Wir gehen die Wertschöpfungskette des Rohstoffs entlang", erklärt Ligna-Projektleiter Christian Pfeiffer von der Deutschen Messe AG. Auf rund 128.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird der Weg von der Holzernte über die Sägewerke bis zum fertigen Tisch, Fenster oder Schrank aufgezeigt. Dabei wird die Trennung zwischen Industrie und Handwerk nahezu aufgehoben.

Etwa 1500 Aussteller aus 49 Ländern bringen internationales Fachwissen in die Hallen und Freiluftflächen auf dem Messegelände. Im Fokus stehen die Themen Vernetzte Fertigung oder die Bearbeitung von nicht-hölzernen Werkstoffen wie Kunststoffen oder Verbundmaterialien. Auf dem Wood Industry Summit, einer täglichen Diskussionsrunde mit wechselnden Themen, werden die Herausforderungen in der Holzwirtschaft erörert.

In ihrem neuen Gewand soll die Ligna ihre Stärken besser ausspielen können: Durch Mitmachaktionen und Vorführungen können Besucher die Maschinen unter realistischen Bedingungen im Arbeitseinsatz begutachten. So ist etwa eine beinahe 100 Meter lange Fertigungsstraße für Küchen aufgebaut. Bei den Ligna-Trainings können Handwerker zudem ihre Fähigkeiten an Holzbearbeitungsmaschinen verbessern. "Es ist im besten Sinne eine sehr pragmatische und praktische Branche", sagt Pfeiffer.

Die Deutsche Messe AG sieht die bundesweit größte Fachmesse für Holzverarbeitung auf hervorragendem Kurs. "Wir stehen vor einer Rekordveranstaltung", sagt Messe-Vorstandsmitglied Andreas Gruchow. Tickets und Regestrierungen seien im Vergleich zur vorangegangenen Veranstaltung 2015 sogar besser angelaufen. Damals kamen 96.000 Besucher aus etwa 100 Ländern in die Messehallen, in diesem Jahr soll die Marke von 93.000 Besuchern vorerst der Maßstab sein. "Für uns ist die Stellung der Ligna in der Branche herausragend", sagt Gruchow. Die Auftragsbücher der Unternehmen seien voll, dazu halte Deutschland mit knapp 3 Millarden Euro etwa 40 Prozent des Umsatzes der Weltproduktion.

Von Nils Oehlschläger

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