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Wirtschaft 16 Millionen Dollar verdient – jetzt muss er liefern
Nachrichten Wirtschaft 16 Millionen Dollar verdient – jetzt muss er liefern
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16:59 09.01.2019
Apple-Vorstandschef Tim Cook hat im vergangenen Geschäftsjahr gut ein Fünftel mehr Gehalt bezogen. Der Top-Manager bekam laut Apple 15,7 Millionen Dollar und strich damit 22 Prozent mehr Geld ein als im Vorjahr. Quelle: Brian Powers/The Des Moines Register/AP/dpa
Frankfurt/Main

 Apple-Chef Tim Cook hat im abgelaufenen Geschäftsjahr, das am 30. September endete, knapp 16 Millionen Dollar verdient. Die Summe wirft generell die Frage auf: Kann ein Manager so gut sein, dass seine Arbeit mit so viel Geld entlohnt wird? Richtig ist, dass Cook einen Arbeitsvertrag hat, der sein Einkommen an das Erreichen bestimmter Finanzziele koppelt – wie bei vielen Managern. Und Apple hat tatsächlich enorm gute Zahlen für das Geschäftsjahr 2017/2018 vorzuweisen.

Gleichwohl stellt sich bei Tim Cook die Frage nach einer angemessenen Entlohnung noch etwas vehementer als bei anderen Führungskräften. Man kann seine Leistung darauf reduzieren, dass er nahtlos fortgeführt hat, was sein visionärer Vorgänger Steve Jobs vorgegeben hat. Die iPhones sind immer schicker, leistungsfähiger und teurer geworden. Apple hat von seinem Image und vom Boom im Mobilfunk profitiert. Und Cook hat dafür gesorgt - was sehr naheliegend war -, dass das Nobel-Smartphone auch in China auf den Markt kam, wo Apple in der jüngeren Vergangenheit die höchsten Zuwachsraten erzielte.

Cook muss sich nachträglich beweisen

Cook muss jetzt gewissermaßen nachträglich den Nachweis erbringen, dass seine Bezahlung angemessen ist. Ein Konzernchef ist für die Strategie zuständig. Und die muss bei Apple gründlich überarbeitet werden. Denn mit dem jahrelangen exorbitanten Wachstum bei den Smartphones ist es vorbei.

Deshalb schraubt der Konzern nun auch seine iPhone-Fertigung zurück. Die Hochpreisstrategie von Apple zieht nicht mehr.

Amazon könnte als Vorbild taugen

Cook muss für Produkte mit einem besseren Preis-Leistungsverhältnis sorgen. Er muss das Unternehmen diversifizieren, muss die Services ausbauen und dort lukrative Geschäftsfelder entwickeln. Was nicht einfach wird.

Als Vorbild könnte Amazon taugen. Der Konzern ist längst mehr als ein Internet-Kaufhaus. Er ist unter anderem einer der wichtigsten Anbieter im boomenden Geschäft mit Cloud-Diensten. Auch bei Abrufdiensten für Spielfilme und Serien macht Amazon ganz vorne mit – das ist derzeit die zweite Sparte in der Internetwelt, die heftig zulegt.

Von Frank-Thomas Wenzel/RND

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