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Überlastung Antragsteller legen Internetseite für Abwrackprämie lahm

Nach Einführung des neuen Antragsverfahrens für die Abwrackprämie hat am Montag ein Ansturm von Antragstellern die Internetseite des zuständigen Bundesamts für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) lahmgelegt.

Autokäufer hätten für mehrere Stunden keine Anträge einreichen können, sagte ein BAFA-Sprecher in Eschborn. Das Computerproblem wurde jedoch im Tagesverlauf behoben.

Das BAFA habe sich zwar angesichts der Einführung des neuen Verfahrens bereits in den vergangen Wochen auf einen Ansturm von Antragsstellern technisch vorbereitet, sagte der BAFA-Sprecher. Jedoch sei es trotzdem aus bislang nicht eindeutig geklärten Gründen zu Schwierigkeiten gekommen. Ein Großteil der Antragsteller konnte auf die eigens eingerichtete Internetseite unter www.ump. bafa.de nicht zugreifen. „Wir hatten eine Datenautobahn eingerichtet, die sich aber letztlich als Landstraße erwiesen hat“, sagte der BAFA-Sprecher. Über die Internetseite seien am Montag nur „einige hundert Anträge“ eingereicht worden. Nach Angaben des Bundeswirtschaftsministeriums war das BAFA technisch auf 1000 Anträge pro Sekunde vorbereitet.

Das BAFA hatte das Antragsverfahren für die Abwrackprämie zu Wochenbeginn grundlegend umgestellt. Seitdem muss der Umweltbonus nach dem Kauf eines Neuwagens über die BAFA-Internetseite reserviert werden. Bislang konnten Autokäufer die Prämie erst nach der Zulassung des Autos schriftlich beantragen.

Das neue Antragsverfahren wurde wegen der zuletzt stark gestiegenen Nachfrage nach der Prämie eingeführt. Dadurch sollte Autokäufern mehr Planungssicherheit gegeben werden, auch tatsächlich in den Genuss der Prämie zu kommen, die offiziell bislang auf 600.000 Fahrzeuge begrenzt ist. Wurden im Februar 140. 000 Anträge eingereicht, liegen rund zwei Monate nach Einführung bereits rund 400.000 Anträge vor.

Die Regierungskoalition hatte sich in der vergangenen Woche grundsätzlich darauf, die Mittel für die Abwrackprämie aufzustocken. Regierungssprecher Ulrich Wilhelm sagte am Montag, er habe „nicht den geringsten Hinweis, dass es zu Änderungen an den Modalitäten kommt“. Die Abwrackprämie solle bis zum Jahresende bezahlt werden. Es gebe die politische Verständigung, dass die „Mittelausstattung so erhöht werden soll, dass sie bis zum Jahresende reicht“. Aus der SPD war der Vorschlag gekommen, die Prämie schrittweise abzusenken.

afp

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