Die Schüler werden nach dem Hitzekollaps am Bahnhof Bielefeld versorgt
Es werde derzeit geprüft, ob der Mann den Zug früher hätte anhalten müssen, nachdem die Klimaanlage ausgefallen war.
Am Sonnabend waren mehrere Schüler auf dem Rückweg von einer Klassenfahrt in einem überhitzten ICE-Waggon zusammengebrochen. Neun Jugendliche mussten in ein Bielefelder Krankenhaus gebracht werden.
Die Bahn-Gewerkschaften Transnet und GDBA sprachen sich gegen vorschnelle Schlüsse aus. „Wir warnen vor einer öffentlichen Vorverurteilung unseres Kollegen“, hieß es in einer gemeinsamen Erklärung. „Die aktuellen Probleme mit den Klimaanlagen müssen untersucht und Schwachstellen beseitigt werden. Das ist die DB AG den Reisenden, aber auch den Beschäftigten schuldig.“ Die Zugbegleiter litten an heißen Tagen ebenso wie die Fahrgäste unter der Hitze im Zug. „In diesem Zusammenhang muss das Unternehmen möglicherweise auch zusätzliches Personal zur Betreuung der Fahrgäste bereitstellen.“
dpa