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17:58 20.07.2018
Cloud-Architekt bei VW: „Wir entwickeln Anwendungen und Systeme, die leicht zu betreiben und leicht zu bedienen sind“, sagt Hischam Abul Ola. Quelle: Volkswagen
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Wolfsburg

Cloud-Architekten wie Hischam Abul Ola sorgen dafür, dass die Übertragung der Systeme reibungslos läuft und sich Nutzer bestmöglich zurechtfinden. Die Striche, Kästchen und Vermerke auf der Glaswand werden immer mehr, denn Hischam Abul Ola grübelt. Er arbeitet an einer Strategie, um weitere IT-Systeme bei Volkswagen in die Cloud zu bringen. Die Glaswand nutzen Abul Ola und sein Team dazu gerne als Strategietafel.

Die IT-City bietet Platz für 1500 Mitarbeiter

Ihr Arbeitsplatz ist die IT-City, die Volkswagen nördlich des Werksgeländes in Wolfsburg errichtet hat. Der campusartige Standort bietet Platz für 1500 Mitarbeiter, hier konzentriert Volkswagen seine IT- und Digitalisierungskompetenzen am Standort Wolfsburg. „Hier herrscht ein toller Spirit“, sagt Abul Ola. „Wir sind dabei, viele weitere Anwendungen in die Cloud zu hieven“, so der 38-Jährige. Die Daten und Programme können dort noch schneller und sicherer betrieben und weiterentwickelt werden.

„Dank der Cloud ist Infrastruktur kein Flaschenhals mehr“, sagt Hischam Abul Ola. Quelle: Volkswagen

Die Entwicklung der Cloud-Architekturen bei Volkswagen liegt in den Händen von IT-Experten wie Abul Ola. Cloud-Architekten sind die Generalisten in den IT-Abteilungen, ihre Aufgabe ist es, passende Cloud-Strategien zu entwickeln und IT-Umgebungen so aufzusetzen, dass sich die Nutzer bestmöglich zurecht finden. „Wir entwickeln Anwendungen und Systeme, die leicht zu betreiben und leicht zu bedienen sind“, sagt Abul-Ola.

Nur ein Beispiel ist der Volkswagen Car Configurator. Er wurde vor anderthalb Jahren in die Cloud eingebracht (Fachwort: migriert). Davon profitieren Kunden und alle, die sich für einen Volkswagen interessieren: Denn gerade in den Abendstunden, wenn viele Menschen Zeit finden, können dem Programm durch die Cloud mehr Kapazitäten zur Verfügung gestellt werden, alles läuft reibungslos weiter. Abul Ola spricht hier von Elastizität.

„Dank der Cloud ist Infrastruktur kein Flaschenhals mehr“

Als Cloud-Architekt arbeitet er daran, für jede Aufgabe eine jeweils genau passende Lösung mit den jeweils geeigneten Technologien zu konfigurieren. Und das erfolgreich. „Dank der Cloud ist Infrastruktur kein Flaschenhals mehr“, sagt Abul Ola. Außerdem verändert die Cloud Arbeitsweisen, und das hat Vorteile. „Agile Methoden ermöglichen schnelle und effiziente Lösungen“, sagt er. „Wir halten uns selbst daran. Denn sie erlauben schnelle Anpassungen an neue Anforderungen.“

„Unsere Devise ist: Weniger planen, mehr machen“, sagt Abul Ola. Das alles erfordert viel Kommunikation, spontane Unterredungen und Diskussionen. „Wir sorgen dafür, dass es läuft, alles ineinandergreift und alle zusammenspielen“, sagt Abul Ola. Und wenn das gut funktioniert, läuft in der Wolke ziemlich cooler Sound.

Von der Redaktion

Die Volkswagen-Tochter Moia startet am 30. Juli den öffentlichen Shuttle-Betrieb in Hannover. In einem ersten Schritt sollten rund 15.000 zusätzliche Nutzer zugelassen werden, gleichzeitig werde der bisherige Servicetest mit 35 Kleinbussen und 3500 Nutzern beendet, teilte das Unternehmen am Freitag mit.

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