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Volkswagen Das steckt hinter den neuen Servietten in den VW-Kantinen
Nachrichten Volkswagen Das steckt hinter den neuen Servietten in den VW-Kantinen
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15:45 26.09.2018
Zugegriffen: Kantinen-Gast Kim Fischbach nimmt unter den Augen von Koch Florian Weitze eine der neuen Servietten. Quelle: Foto: Lars Landmann
Wolfsburg

Die neuen hellbraunen Servietten bestehen zu hundert Prozent aus recycelter Faser. „So entlasten wir die Umwelt“, begründet Helena Schmidt, Sachkundige für Umweltschutz in der Volkswagen Gastronomie, den Wechsel.

Die Umstellung auf die neuen Servietten erfolgt in allen Betriebsrestaurants von Volkswagen, also an den Standorten Wolfsburg, Braunschweig, Salzgitter, Emden, Kassel und Hannover. Vermutlich bis Ende September werden die Restbestände an alten Servietten aufgebraucht sein. Dann bestücken die Mitarbeiter der Service Factory die Spender ausschließlich mit den neuen Exemplaren.

Weniger Wasser und weniger Energie bei der Produktion

Für diese müssen keine Bäume mehr gerodet werden. Und die Produktion von Recyclingpapier benötige gegenüber der konventionellen Herstellung nur etwa die Hälfte der Energie und sogar nur ein Drittel der Wassermenge, hat Helena Schmidt in Erfahrung gebracht und hochgerechnet: Da an allen Standorten der Volkswagen AG derzeit jährlich rund 17 Millionen Servietten verbraucht werden, ergibt sich eine Umweltentlastung von 100 Tonnen weniger CO2 und 40 Tonnen weniger Frischfaser. Außerdem 700 Kubikmeter weniger Wasser, das sind umgerechnet 700.000 Liter und somit so viel wie in ein mittelgroßes Schwimmbecken passen.

Warum sehen die neuen Servietten dunkler aus?

Wer sich wundert, warum die Serviette anders aussieht: Es werden keine Bleichmittel oder zusätzlichen Farbstoffe verwendet. „Deshalb hat sie nun eine natürliche hellbraune Farbe“, erklärt die Expertin der Volkswagen Service Factory und freut sich: Zum Anliefern der Servietten verwendet der Hersteller recycelten Karton. Außerdem besteht die Kunststoffverpackung, die die in den Kartons liegenden Servietten vor Feuchtigkeit schützt, zu 85 Prozent aus Zuckerrohr. Der Biokunststoff sei umweltfreundlicher als viele Alternativen aus gewöhnlichem Kunststoff, sagt Helena Schmidt. Sie bittet die Gäste in den Kantinen: „Probieren Sie aus, ob Sie mit einer Serviette auskommen, auch wenn diese vergleichsweise dünn ist.“ Das würde noch einmal zur Umweltentlastung beitragen und auch Kosten sparen.

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